Samstag, 5. März 2016

Wassili Michailowitsch Alexejew zitate

"Die Ereignisse ihrer eigenen Geschichte mit ihrem Heroismus und ihren Kämpfen, die Theaterparade ihrer nationalen Kultur – das alles berührt immer wieder das Herz des Chinesen, auch dann, wenn er nur wenige chinesische Zeichen, ja sogar, wenn er kein einziges kennt." - V. M. Alekseev: China im Jahre 1907. Ein Reisetagebuch. Leipzig, Weimar: Gustav Kiepenheuer, 1989 "Die Erfahrungen meiner Studentenzeit haben mich gelehrt: Man kann Sprachen nicht im Sturm, sozusagen im Frontalangriff, bezwingen, man muß die Festung umgehen, sie von allen Seiten einschließen." - V. M. Alekseev: China im Jahre 1907. Leipzig, Weimar: Gustav Kiepenheuer Verlag, 1989 "Jeder Friedhof gehört einer Sippe, die gewöhnlich mit dem ersten in dieser Gegend seßhaft gewordenen Vorfahren beginnt. Welch riesiges Gelände ist dem hungernden China vom Aberglauben der Reichen und Gewaltherrscher entzogen! Grauen erfaßt den, der China kennt und sich deutlich vorstellt, in welchem Maße menschliche Wahnideen die Lebensbedingungen erschweren. Das lebendige China wird vom toten China erstickt." - V. M. Alekseev: China im Jahre 1907. Leipzig, Weimar: Gustav Kiepenheuer, 1989 "Religion hat höchstens eine kindliche Logik, manchmal aber überhaupt keine." - V. M. Alekseev: China im Jahre 1907. Leipzig, Weimar: Gustav Kiepenheuer, 1989 "Sprachen lernen, ohne die Kultur zu studieren, ist unmöglich. Hier herrscht eine unteilbare Wechselbeziehung. Einerseits: erlerne die Sprache, um die Kultur zu verstehen, denn sie erschließt sich nur dem, der die Sprache beherrscht; andererseits: studiere zugleich die Kultur, um die Sprache zu verstehen, denn die Sprache ist ihre Widerspiegelung." - V. M. Alekseev: China im Jahre 1907. Leipzig, Weimar: Gustav Kiepenheuer, 1989

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