Dienstag, 15. März 2016
Johann Sebastian Bach zitate
"Er ist der größte der Größten. Der Nummer-eins-Komponist aller Zeiten." Avi Avital (israelischer Mandolinist) in "Epochen der Musikgeschichte"", arte, Januar 2016
"Er schreibt tonal, aber ohne Farbexzesse. Er besitzt eine unendliche Palette an Grautönen. ... Der Frieden und die Andacht der letzten Fuge sind überwältigend. Er moduliert nie im konventionellen Sinn, lässt aber den Eindruck eines expandierenden Universums entstehen." - Glenn Gould über die Kunst der Fuge, "Jenseits der Zeit", Film von Bruno Monsaingeon, arte, 13. Mai 2005
"Er war Gottes musikalisches Gehirn:" - Laurence Cummings (englischer Dirigent) in "Epochen der Musikgeschichte", arte, Januar 2016
"Für mich gibt es Barockmusik und es gibt Bach." - Daniel Hope (Violinist) in "Epochen der Musikgeschichte", arte, Januar 2016
"Für mich ist Bach der größte Prediger. Seine Kantaten und Passionen wirken eine Ergriffenheit der Seele, in welcher der Mensch für alles Wahre und Einende empfänglich und über das Kleine und Trennende erhoben wird ..." - Charles-Marie Widor in der Vorrede zur Bach-Biographie von Albert Schweitzer, Breitkopf & Härtel, Leipzig, 1908, S. XI books.google
"Ich breche ab, und sage nicht mehr, als daß diejenigen Recht zu haben scheinen, welche viel Künstler gehört, aber doch alle bekennen, es sey nur ein Bach in der Welt gewesen; und ich thue noch hinzu, daß die bachischen Schuhe wenigen gerecht sind." - Jakob Adlung: Anleitung zu der musikalischen Gelahrtheit, Erfurt 1758, S. 692 books.google
"Meine Liebe zu Bach ließ mich Musiker werden. Alles was mich interessierte, war von ihm geprägt. ... Es ist kaum vorstellbar, dass der größte Musiker der Geschichte, dessen Werk uns noch heute magnetisch anzieht und der Maßstab der musikalischen Kunst der letzten zwei Jahrhunderte ist, mit seiner Musik keine Wirkung erzielte, bei Musikern und Publikum seiner Zeit. ... Bach war der größte Nonkonformist der Musikgeschichte." - Glenn Gould, "Jenseits der Zeit", Film von Bruno Monsaingeon, arte, 13. Mai 2005
"Mozart hatte ihn schnell ermüdet. Dieser Prunk! Aber Bach ... ahhh, Bach. Das ist Kalkül. ... Ich saß an der Orgel und ließ mich von der Musik überspülen." Frank Herbert, "Der Gottkaiser des Wüstenplaneten", S. 223, ISBN 3-89650-451-6
"Musik hören ... zum Beispiel Glenn Gould. Und zwar nicht Beethoven, sondern Bach." - Helmut Schmidt auf die Frage, welche Tätigkeit ihm im Leben die größte Freude bereitet hat, ZEIT MAGAZIN vom 29. Januar 2008, S. 46
"Niemals, weder vorher noch nachher, habe ich die Schönheit dieser Musik in solchem Maße empfunden. Sie entstand unglaublicherweise aus diesen einfachen vier Saiten, wie ein Engel Michelangelos aus einem Marmorblock." Italo Svevo in "Zeno Cosini" über die Chaconne für Violine solo, Rowohlt Verlag, ISBN 3-499-13485-3, S. 181
"... sein großes Genie, welches alles umfaßte, alles in sich vereinigte, was zur Vollendung einer der unerschöpflichsten Künste erforderlich ist, brachte auch die Orgelkunst so zur Vollendung, wie sie vor ihm nie war und nach ihm schwerlich seyn wird." - Johann Nikolaus Forkel in "Ueber Johann Sebastian Bachs Leben, Kunst und Kunstwerke", Leipzig, 1802, S. 40
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