Dienstag, 22. März 2016

Michail Alexandrowitsch Bakunin zitate

"Die Lust der Zerstörung ist gleichzeitig eine schaffende Lust." - Über die Reaktion in Deutschland "Wenn Gott wirklich existierte, müsste man ihn beseitigen." - Gott und der Staat "Wenn Gott existiert, ist der Mensch ein Sklave; der Mensch kann und soll aber frei sein: folglich existiert Gott nicht." - Gott und der Staat "Wir sind überzeugt, dass Freiheit ohne Sozialismus Privilegienwirtschaft und Ungerechtigkeit, und Sozialismus ohne Freiheit Sklaverei und Brutalität bedeutet." - Die Revolutionäre Frage

Mary Baker Eddy zitate

"Die zentrale Tatsache der Bibel ist die Überlegenheit der geistigen Kraft über die physische." - Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, 1998 "Du umfasst deinen Körper in deinem Denken und du solltest auf ihm Gedanken der Gesundheit und nicht der Krankheit abbilden." - Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, 1998 "Gott ist mein Leben." - Letzte Worte, 3. Dezember 1910 (Original engl.: "God is my life.") "In dem Maße, wie unsere Ideen über die Gottheit geistiger werden, geben wir ihnen durch erhabenere Formen Ausdruck." - Die Allgemeine Anschauung der Menschen von Gott, 1975 "Wir müssen im Gedanken vollkommene Vorbilder formen und ständig auf sie schauen oder wir werden sie niemals zu einem großartigen und edlen Leben ausgestalten." - Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift, 1998

Donnerstag, 17. März 2016

Hermann Bahr zitate

"Es hilft uns nichts, das Böse zu verneinen; gegen das Böse hilft uns nur, die Welt so mit Gutem anzufüllen, daß schließlich das Böse keinen Platz mehr hat. Und so hilft es uns nichts, den Krieg zu beklagen; vor dem Krieg schützt uns nur ein Verhältnis der Nationen, in dem sie sich zusammenwirkend alle wohler fühlen als auseinanderstrebend." - Neue Freie Presse, Wien, 10. März 1912, S. 31, Sp. 6, ÖNB ANNO "Kein Volk will den Krieg, aber jedes hält sich einen Stand, dessen Angehörige den Krieg brauchen, wenn für ihr Gefühl nicht ihr ganzes Leben vergeudet sein soll." - Neue Freie Presse, Wien, 10. März 1912, S. 31, Sp. 5, ÖNB ANNO "Niemand kann Österreich verstehen, der nicht zuvor unsere Bureaukratie begriffen hat. Da ist der Schlüssel zu allem. Und niemand kann uns helfen, der nicht ihrem Unwesen ein Ende macht. Sie bläst aber jedem das Licht aus, der es versucht. Denn sie hat die Macht über alles. So kommen wir nicht aus dem Zirkel heraus […]." - Die Hexe Drut, Berlin 1929, S. 71 Gutenberg-Spiegel, Ersterscheinung als Drut, 1909 "Wer so viel Hass, Neid, Verleumdung, Wut, Liebe, Bewunderung und Streit erntete wie Karl May, verdiente es schon um dieser Kraft willen, gehört zu werden." - Deutsche Montags-Zeitung, 3 (1912) #30, 2. (22.7.1912) "Unser Unterricht besteht ja darin, uns das Fragen abzugewöhnen, durch Antworten, mit denen wir nichts anfangen können." -"Tagebücher 2 (1918)" Innsbruck, Wien, München: Tyrolia 1919, S. 190.

Egon Bahr zitate

"Verstand ohne Gefühl ist unmenschlich; Gefühl ohne Verstand ist Dummheit." - Talkshow "III nach 9", 9. März 1975 "Von Konrad Adenauer bis Helmut Kohl waren alle Bundeskanzler inoffizielle Mitarbeiter des CIA." - Berlin, 27.10.1996 (http://www.neues-deutschland.de/artikel/632920.bahr-alle-kanzler-waren-im-der-cia.html) "In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt." am 3. Dezember 2013 vor Schülern in der Ebert-Gedenkstätte Heidelberg (rnz.de 4. März 2013, siehe auch rnz.de 21. August 2013) "Es gibt keine Stabilität in Europa ohne die Beteiligung und Einbindung Russlands. Und ich weiss genau, dass Russland nicht so schwach bleiben wird, wie es im Augenblick ist. Wir können im Prinzip jetzt alles tun, was wir wollen, Russland kann es nicht hindern [sic!], es ist zu schwach. Aber ich warne davor, ein grosses stolzes Volk zu demütigen." Schweizer Radio, 1999 (http://www.srf.ch/sendungen/info-3/grossaktion-gegen-dopinghaendler-ring)

Baha'ullah zitate

"Das Wort Gottes ist eine Lampe, deren Licht der Satz ist: Ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges." - Recherche.Bahai-Studien.de, Ährenlese 132:3 "Von allem das Meistgeliebte ist Mir die Gerechtigkeit. Wende dich nicht ab von ihr, wenn du nach Mir verlangst, und vergiß sie nicht, damit Ich dir vertrauen kann. Mit ihrer Hilfe sollst du mit eigenen Augen sehen, nicht mit denen anderer, und durch eigene Erkenntnis Wissen erlangen, nicht durch die deines Nächsten." - Recherche.Bahai-Studien.de, Verborgene Worte, Arabischer Teil:2

Giorgio Baffo zitate

"Über was der Mensch sei und was er hier macht // möchte ich ein bisschen philosophieren. // Aber ich sehe, dass wenn er aus dem Schoß kriecht // bereits wie ein Verzweifelter weint. " - aus Poesie, Seite 241, Übersetzung:Nino Barbieri (Original venez.: "Cossa sia l’omo, e cossa ‘l fazza qua, // voggio filisofarge un poco suso. // Ma vedo che co ‘l vien fora dal buso, // subito el pianze come un desperà.") [1] "Was für ein grobes Tier ist der Mensch! Alles // was die Natur gutes tut entstellt er, // sie macht eine Sache einfach und rein // und er mit seinen Händen wandelt sie um." - aus Poesie, Seite 186, Übersetzung: Nino Barbieri (Original venez.: "Gran bestia che xe l’omo! Lu defforma // tutto quel che de ben fa la natura, // ella una cossa fa semplice, e pura, // e lu colle so man el la trasforma.") [1] "Was glauben sie was der Papst ist? Er ist ein Narr, // ein Verrückter mit drei Kronen auf dem Kopf, // ein Mensch der die Leute verflucht // die seiner Meinung keinen Glauben schenken." - aus Poesie, Seite 207, Übersetzung: Nino Barbieri (Original venez.: "Chi credeu che sia el Papa? El xe un buffon, // un matto, che ga in testa tre corone, // uno che maledisse le persone // co no le crede in te la so opinion.") [1] "Wenn die Wollust schreit, // hat das Loch einer Bettlerin so viel Wert // wie das einer Edelfrau." - aus Poesie, Seite 261, Übersetzung:Nino Barbieri (Original venez.: "Co la lussuria ciga, // el buso tanto val d’una strazzona, // come val quello d’una gentildonna.")

Mittwoch, 16. März 2016

Élisabeth Badinter zitate

"Der Feminismus sieht überall nur Opfer. Das Opfer ist der große Held unserer Gesellschaft geworden."

Robert Baden-Powell zitate

"Es ist im Allgemeinen eine riskante Sache, Jungen zu befehlen, etwas nicht zu tun, es eröffnet ihnen das Abenteuer, etwas gegen die Befehle zu tun." - Aids to Scoutmastership, 1920 "Learning by doing!" (dt. sinngemäß: "Etwas lernen, indem man es macht.") - Aids to Scoutmastership, 1920 "Fröhlichkeit ist nicht das bloße Ergebnis des Wohlstandes. Es ist das Ergebnis des aktiven Erlebens statt des teilnahmslosen Vergnügens." - How to be happy though rich or poor, 1930 "Wir gleichen den Ziegeln einer Mauer: Jeder von uns hat seinen Platz, wenn er auch in einer so großen Mauer recht klein erscheint. Wenn ein einzelner Ziegel zerfällt oder aus seiner Stelle bricht, dann entstehen Sprünge, und die Mauer beginnt zu wanken." - Scouting for Boys, 1908 "Wenn wir mit unseren Nachbarn in fremden Ländern und Übersee Freundschaft schließen und wenn sie unsere Freundschaft erwidern, so werden wir nicht das Verlangen haben, gegen sie zu kämpfen. Das ist bei weitem die beste Methode, um künftige Kriege zu verhindern und einen dauerhaften Frieden zu sichern." - Scouting for Boys, 1908

Francis Bacon zitate

"Das eigene Ich ist ein ärmlicher Mittelpunkt für eines Mannes Handeln." - Essays, 23, Von der Selbstsucht "Das Heilmittel ist schlimmer als die Krankheit." - Über Aufstände "Denn auch das Wissen selbst ist eine Macht." - Meditationes Sacræ , 11. Artikel "De Hæresibus" [Of Heresies] in "Essaies. Religious Meditations. Places of Perswasion and Disswasion", 1597 (Original lat.: "nam & ipsa scientia potestas est" - The Works, Vol. II, London 1711, p. 402 books.google) (engl.: "for knowledge itselfe is a power" - The Essaies. Religious Meditations. Places of Perswasion and Disswasion. London 1613, p. 180 archive.org, https://en.wikisource.org/wiki/Meditationes_sacrae#11) sprichwörtlich in der Form "Wissen ist Macht." "Der Argwohn ist unter den Gedanken, was die Fledermäuse unter den Vögeln sind: sie flattern stets im Dämmerlicht." - Über den Argwohn (Original engl.: "Suspicions amongst thoughts, are like bats amongst birds, they ever fly by twilight.") "Der beste Teil der Schönheit ist der, den ein Bild nicht wiedergeben kann." - Die Essays "Der Charakter des Menschen wächst sich entweder zur Nutzpflanze oder zum Unkraut aus, deswegen muß man hier rechtzeitig gießen, dort jedoch ausrotten." - Über die natürliche Veranlagung im Menschen ("A man's nature runs either to herbs or weeds; therefore let him seasonably water the one, and destroy the other." - s:Essays, civil and moral (Harvard Classics)/Of Nature in Men) "Der Ehrgeiz gleicht der Galle, einem Saft des menschlichen Körpers, der den Menschen tätig, beharrlich, wach und rührig macht, solange seine Ausgänge nicht verstopft sind. Ist das aber der Fall und hat sie nicht den notwendigen Abfluß, so wird sie brandig und dadurch bösartig und giftig." - Über den Ehrgeiz "Die Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot." - Die Essays "Diejenigen, die sich nicht auf neue Methoden einlassen, müssen immer wieder mit den alten Unzulänglichkeiten rechnen. Zeit ist nämlich der größte Erneuerer." - "Of Innovation". Esseys, 1625 "Die Natur beherrscht nur wer sich unterwirft." - "Aphorisms concerning the Interpretation of Nature and the Kingdom of Man" in "Novum organum scientiarum", 1620 (Original engl.: "Nature to be commanded must be obeyed.") "Die Wissenschaft ist nichts als das Abbild der Wahrheit." - "Novum organum scientiarum", 1620 "Für eines Mannes Handeln ist das eigene Ich ein dürftiger Ausgangspunkt." - Die Essays "Verleumde nur dreist, etwas bleibt immer hängen." - Of the Proficience and Advancement of Learning, 1605; XXIII, 30 ebenso in De dignitate et augmentis scientiarum, 1623; Buch 8, Kapitel 2, Parabel 34 nach einem Wort von Plutarch (Original lat.: "Audacter calumniare, semper aliquid haeret.")

Arno Backhaus zitate

"Früher hatten Eltern etwa vier Kinder. Heute haben Kinder etwa vier Eltern." - Missio-Narr "In einer Gesellschaft, in der Golgatha für eine Zahncreme gehalten wird, wird es Zeit wieder über Jesus zu informieren." - Missio-Narr "Wer nach allen Seiten offen sein will, ist nicht ganz dicht." - Missio-Narr

Ingeborg Bachmann zitate

"Angebetete Sänger verurteilt zu einem programmatischen Leben in den Metropolen und Provinzen der Musik; vom Applaus geschwellt die Stimmbänder; von Pfiffen gelähmt die Zungen" - Sänger, in: Die wunderliche Musik. Werke Band 4 (Essays usw.). Piper 1978, S. 50 books.google "Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht." - Frankfurter Vorlesungen »Über Fragen zeitgenössischer Lyrik«. I: Figuren und Scheinfragen. 1959. In: Werke Band 4 (Essays usw.). Piper 1978, S. 185 books.google "Mein Teil, es soll verloren gehen." - Schlusszeile von Bachmanns letztem Gedicht Keine Delikatessen. Werke Band 1 (Gedichte usw.). Piper 1978, S. 173 "Mit meinem Mörder Zeit bin ich allein."-aus ihrem Gedicht "Strömung"

Gerd Bacher zitate

"Mich hat am Sozialismus immer die Diagnose interessiert; die Therapie habe ich stets abgelehnt."

Dienstag, 15. März 2016

Johann Sebastian Bach zitate

"Er ist der größte der Größten. Der Nummer-eins-Komponist aller Zeiten." Avi Avital (israelischer Mandolinist) in "Epochen der Musikgeschichte"", arte, Januar 2016 "Er schreibt tonal, aber ohne Farbexzesse. Er besitzt eine unendliche Palette an Grautönen. ... Der Frieden und die Andacht der letzten Fuge sind überwältigend. Er moduliert nie im konventionellen Sinn, lässt aber den Eindruck eines expandierenden Universums entstehen." - Glenn Gould über die Kunst der Fuge, "Jenseits der Zeit", Film von Bruno Monsaingeon, arte, 13. Mai 2005 "Er war Gottes musikalisches Gehirn:" - Laurence Cummings (englischer Dirigent) in "Epochen der Musikgeschichte", arte, Januar 2016 "Für mich gibt es Barockmusik und es gibt Bach." - Daniel Hope (Violinist) in "Epochen der Musikgeschichte", arte, Januar 2016 "Für mich ist Bach der größte Prediger. Seine Kantaten und Passionen wirken eine Ergriffenheit der Seele, in welcher der Mensch für alles Wahre und Einende empfänglich und über das Kleine und Trennende erhoben wird ..." - Charles-Marie Widor in der Vorrede zur Bach-Biographie von Albert Schweitzer, Breitkopf & Härtel, Leipzig, 1908, S. XI books.google "Ich breche ab, und sage nicht mehr, als daß diejenigen Recht zu haben scheinen, welche viel Künstler gehört, aber doch alle bekennen, es sey nur ein Bach in der Welt gewesen; und ich thue noch hinzu, daß die bachischen Schuhe wenigen gerecht sind." - Jakob Adlung: Anleitung zu der musikalischen Gelahrtheit, Erfurt 1758, S. 692 books.google "Meine Liebe zu Bach ließ mich Musiker werden. Alles was mich interessierte, war von ihm geprägt. ... Es ist kaum vorstellbar, dass der größte Musiker der Geschichte, dessen Werk uns noch heute magnetisch anzieht und der Maßstab der musikalischen Kunst der letzten zwei Jahrhunderte ist, mit seiner Musik keine Wirkung erzielte, bei Musikern und Publikum seiner Zeit. ... Bach war der größte Nonkonformist der Musikgeschichte." - Glenn Gould, "Jenseits der Zeit", Film von Bruno Monsaingeon, arte, 13. Mai 2005 "Mozart hatte ihn schnell ermüdet. Dieser Prunk! Aber Bach ... ahhh, Bach. Das ist Kalkül. ... Ich saß an der Orgel und ließ mich von der Musik überspülen." Frank Herbert, "Der Gottkaiser des Wüstenplaneten", S. 223, ISBN 3-89650-451-6 "Musik hören ... zum Beispiel Glenn Gould. Und zwar nicht Beethoven, sondern Bach." - Helmut Schmidt auf die Frage, welche Tätigkeit ihm im Leben die größte Freude bereitet hat, ZEIT MAGAZIN vom 29. Januar 2008, S. 46 "Niemals, weder vorher noch nachher, habe ich die Schönheit dieser Musik in solchem Maße empfunden. Sie entstand unglaublicherweise aus diesen einfachen vier Saiten, wie ein Engel Michelangelos aus einem Marmorblock." Italo Svevo in "Zeno Cosini" über die Chaconne für Violine solo, Rowohlt Verlag, ISBN 3-499-13485-3, S. 181 "... sein großes Genie, welches alles umfaßte, alles in sich vereinigte, was zur Vollendung einer der unerschöpflichsten Künste erforderlich ist, brachte auch die Orgelkunst so zur Vollendung, wie sie vor ihm nie war und nach ihm schwerlich seyn wird." - Johann Nikolaus Forkel in "Ueber Johann Sebastian Bachs Leben, Kunst und Kunstwerke", Leipzig, 1802, S. 40

Dirk Bach zitate

"Wenn es sich um Reaktionäre handelt, die irgendwelche schwulenfeindlichen Dinge tun und selber schwul sind, sollte man das ruhig öffentlich machen."

Carl Philipp Emanuel Bach zitate

"Aus der Seele muß man spielen, und nicht wie ein abgerichteter Vogel" - w:Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen, Berlin 1753, S. 119 "Meine Sonaten und mein Heilig gehen ab, wie warme Semlen, bey der Börse auf dem Naschmarkte, wo ich vordem mancher Mandel Pretzel den Hals gebrochen habe." "Mich deucht, die Musik müsse vornemlich das Herz rühren, und dahin bringt es ein Clavierspieler nie durch blosses Poltern, Trommeln und Harpeggiren, wenigstens bey mir nicht."

Franz von Baader zitate

"Alle wahrhafte Verbindung intelligenter Wesen oder alle Societät hat ihre Legitimität nur in der wechselseitigen Befreiung der in den Bund Getretenen zu erweisen." - Ueber die Zeitschrift Avenir und ihre Principien. In: Sämmtliche Werke. 6. Band. Hrsg. von Franz Hoffmann. Leipzig: Bethmann, 1854. S. 41. Google Books "Denn nur die freie Neigung ist Liebe, nur wer sich selber hat, kann sich selber geben." - Vierzig Sätze aus einer religiösen Erotik. In: Sämmtliche Werke. 4. Band. Hrsg. von Franz Hoffmann. Leipzig: Bethmann, 1853. S. 189f. Google Books "Ich nenne das Weib darum die Bewahrerin der Liebe, weil bekanntlich beim Manne nicht die Liebe, sondern die Lust die Initiative hat, welcher Lust die Liebe nur folgt." - Sätze aus der Erotischen Philosophie. In: Sämmtliche Werke. 4. Band. Hrsg. von Franz Hoffmann. Leipzig: Bethmann, 1853. S. 175. Google Books "Jede neue und ohne unser Zuthun oder Verdienst uns entstandene Liebe (die religiöse nicht ausgenommen) ist wie ein neugeborenes Kind, zart, aber gebrechlich und der sorgfältigen Pflege bedürftig." - Vierzig Sätze aus einer religiösen Erotik. In: Sämmtliche Werke. 4. Band. Hrsg. von Franz Hoffmann. Leipzig: Bethmann, 1853. S. 197. Google Books "Liebe ist das allgemeine Band, das alle Wesen im Universum an und ineinander bindet und verwebt." - Vom Wärmestoff, seiner Verteilung, Bindung und Entbindung. In: Sämmtliche Werke. 3. Band. Hrsg. von Franz Hoffmann. Leipzig: Bethmann, 1852. S. 33. Google Books "Man hat doch nur zu dem Lust, was uns frei sein hilft, und man hasst nur als Last jeden, welcher uns an unserem freien Sein hindert." - Ueber die Zeitschrift Avenir und ihre Principien. In: Sämmtliche Werke. 6. Band. Hrsg. von Franz Hoffmann. Leipzig: Bethmann, 1854. S. 40. Google Books "Nur was der Geist (Kopf) bewundert, das verehrt, liebt, und betet das Herz an." - Gedanken aus dem grossen Zusammenhange des Lebens. In: Sämmtliche Werke. 2. Band. Hrsg. von Franz Hoffmann. Leipzig: Bethmann, 1851. S. 14. Google Books''

Joxe Azurmendi zitate

"gleichgültig Kultur liebt praetorian bestellen." - Demokratak eta biolentoak. Donostia 1997, S. 93. ISBN 84-7917-744-6 "Tyrannei, wenn sie stark sind, und Demokratien, wenn sie zu schwach sind, können sie keine Kritik vertragen." - Sokratesen Defentsa. Donostia 1999, S. 57. ISBN 84-95234-04-1 "Die Basken sind Argonauten, mit sehr zerbrechlich Schiffe." - Interview in Hegats Nr. 45, 2010. S. 197. ISSN 1130-2445

Awwakum zitate

"Danket Gott, meine Lieben, und grämt euch nicht um die Eitelkeit dieser Welt." - Avvakum "Ist doch der Mensch gleichwie nichts; seine Tage gehen dahin wie ein Schatten, er hüpft umher wie ein Bock, bläht sich auf wie eine Blase, faucht wie ein Luchs, frißt sich den Bauch voll wie eine Schlange, wiehert beim Anblick eines fremden Weibes wie ein Hengst, ist tückisch wie der Teufel; hat er seine Begierden gestillt, so schläft er, wann und wo ihn der Schlaf überfällt(...)" - Avvakum

Uri Avnery zitate

"Als die Katholiken Spanien von den Muslimen zurückerobert hatten, begannen sie eine Herrschaft des religiösen Terrors. Juden und Muslime wurden vor eine grausame Wahl gestellt: entweder zum Christentum zu konvertieren, massakriert zu werden oder das Land zu verlassen." - Mohammeds Schwert

Montag, 14. März 2016

Richard Avenarius zitate

"Der Grund der Neigung, über die Dinge, die neuen wie die alten, so zu urtheilen, wie man einmal zu urtheilen gewohnt ist, die Ursache also der häufigen Gewohnheitsreaktionen liegt aber in dem Streben unserer Seele, eine aufgegebene Leistung mit dem geringsten Kraftmass zu vollziehen." - Philosophie als Denken der Welt gemäss dem Princip des kleinsten Kraftmasses S. 7 archive.org § 15 "Die Gesammtheit aber des in der Erfahrung Gegebenen, bez. dessen, was in einer Erfahrung überhaupt gegeben werden kann, nennen wir die Welt: mithin fassen wir Philosophie als Denken der Welt gemäss dem Princip des kleinsten Kraftmasses." - Philosophie als Denken der Welt gemäss dem Princip des kleinsten Kraftmasses, S. 21 archive.org § 42 "Durch die Unterscheidung dessen, was in der Erfahrung wirklich gegeben ist, und dessen, was dem also Gegebenen von Seiten des Erfahrenden hinzugefügt, in dasselbe hineingelegt, mit ihm mitgedacht wird, unterscheidet sich zugleich das wissenschaftliche von dem naiven Erfahren." - Philosophie als Denken der Welt gemäss dem Princip des kleinsten Kraftmasses, S. 28 archive.org § 49 "So wird denn diese sozusagen atomistische Individualisirung der Empfindungen möglicherweise ein unentbehrliches Hilfsmittel bleiben, den Eindruck des Begreifens unserem Empfindungs- bzw. Vorstellungsleben gegenüber zu erzeugen; allein ist es doch davor zu warnen, nun auch die Welt aufzufassen als eine Art Kaleidoskop, welches sich aus solchen Empfindungsmosaikstückchen zusammenstellt." - Philosophie als Denken der Welt gemäss dem Princip des kleinsten Kraftmasses, S. 64 archive.org § 131

Richard Avedon zitate

"Eine Fotografie zeigt nie die Wahrheit." - DER SPIEGEL, 38/1994 "Ich habe die Frauen immer geliebt, und ich brauche sie in meinem Leben." - DER SPIEGEL, 38/1994

Paul Auster zitate

"Selbst, wenn wir allein sind, werden wir von den Menschen bewohnt, die uns gemacht haben." - Interview auf WELT ONLINE, 30. September 2008 "Tatsache ist: Geld ist eine Fiktion. Es ist nicht wirklich, sondern etwas, woran wir glauben. " - Interview auf WELT ONLINE, 30. September 2008 " Dein Vater wäre so ein wunderbarer Mann - wenn er nur anders wäre." Paul Auster: Winter Journal. Reinbek bei Hamburg 2012, Seite 10, übersetzt von Werner Schmitz ISBN 978-3-498-00087-5. "Your father would be such a wonderful man — if only he were different." Paul Auster: Winter Journal. New York/ London 2012, Seite 3, auch Auszug online auf npr.org "manche der schönsten Orte auf der Welt liegen auf dem Körper deiner Frau." Paul Auster: Winter Journal. Reinbek bei Hamburg 2012, Seite 186, übersetzt von Werner Schmitz ISBN 978-3-498-00087-5. "some of the most beautyful places in the world are on your wife´s body." Paul Auster: Winter Journal. New York/ London 2012, Seite 167, ISBN 978-0-571-28320-0

Jane Austen zitate

"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau." - Stolz und Vorurteil (Original engl.: "It is a truth universally acknowledged, that a single man in possession of a good fortune, must be in want of a wife.") "Nichts als den Tod." - Letzte Worte zu ihrer Schwester Cassandra Austen, die fragte, ob sie sich noch etwas wünsche, 18. Juli 1817 (Original engl.: "Nothing, but death.")

Ausonius zitate

"Achte auf das Ende bei einem langen Leben." - Leben und Meinungen der Sieben Weisen / Solon (lat.: "specta finem longae vitae") "Anderen magst du viel verzeihen, dir nichts!" - Merksprüche der Sieben Weisen / Kleobulos von Lindos (lat.: "Ignoscas aliis multa, nihil tibi.") "Bürge, doch den Schaden rechne dir selbst zu!" - Leben und Meinungen der Sieben Weisen / Thales von Milet (lat.: "sponde, noxa sed praesto tibi") "Denke nach über alles!" - Leben und Meinungen der Sieben Weisen / Periander von Korinth "Maßhalten ist das Beste." - Leben und Meinungen der Sieben Weisen / Kleobulos von Lindos (lat.: "optimus modus" / "modus in omnibus rebus optimus")

Sonntag, 13. März 2016

Augustus zitate

"Eile langsam! Ein vorsichtiger ist besser als waghalsiger Heerführer." - gemäß Sueton: Divus Augustus 25, 4 (Original griech.: "σπεῦδε βραδέως· ἀσφαλὴς γάρ ἐστ' ἀμείνων ἢ θρασὺς στρατηλάτης.") Der erste Satz (sprich "speude bradeos") wurde sprichwörtlich, vornehmlich in der lateinischen Übersetzung "festina lente!". Der zweite Satz stammt von Euripides, Die Phönizierinnen, 599. "Habe ich meine Rolle gut gespielt? Nun so klatscht Beifall, und schickt uns alle freudig fort!" - (Vor-)Letzte Worte, 19. August 14 n.Chr., Häufiger Schlußsatz griechischer Schauspiele, Sueton: Divus Augustus 99, 1 (Original griech.: "ἐπεὶ δὲ πάνυ καλῶς πέπαισται, δότε κρότον // καὶ πάντες ἡμας μετὰ χαρᾶς προπέμψατε.") (lat.: "Acta est fabula, plaudite!") "Livia, lebe in Erinnerung an unsere Ehe, und lebewohl!" - Letzte Worte zu seiner Frau, 19. August 14 n. Chr., Sueton: Divus Augustus 99, 1 (Original lat.: "Livia, nostri coniugii memor vive, ac vale!" - la.wikisource) "Quintilius Varus, gib die Legionen zurück!" - nach der Schlacht im Teutoburger Wald, Sueton, Divus Augustus 23, 2 (Original lat.: "Quintili Vare, legiones redde!" - la.wikisource) Oft zitiert als "Vare, Vare redde (mihi) legiones (meas)!". [HZR, Nr. 8816] "Was gut genug getan wurde, ist auch schnell genug getan." - gemäß Sueton: Divus Augustus 25, 4 (Original lat.: "sat celeriter fieri quidquid fiat satis bene." - la.wikisource.) "Die Provinzen Galliens und Spaniens, ebenso Germanien habe ich hefriedet, ein Gebiet, das der Ozean von Gades bis zur Mündung der Elbe umschließt." - gemäß Res gestae divi Augusti 26 (Original lat.: "Gallias et Hispanias provincias, item Germaniam qua includit Oceanus a Gadibus ad ostium Albis fluminis pacavi." - TU-Berlin)

Augustinus von Hippo zitate

"Abergläubische Handlungen oder die Benutzung von magischen Gegenständen, z.B. Amuletten sind an sich wirkungslos, stellen aber eine Art Kommunikationsmittel mit Dämonen dar und bewirken den stillschweigenden Abschluss eines Dämonenpakts durch den Willen des Ausübenden und die dem Dämon gegebenen Zeichen." - De doctrina christiana (Lehre vom Dämonenpakt) "Du willst, dass es Freude bereitet, dich zu loben, denn du hast uns zu dir hin geschaffen und ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in dir." - Confessiones 1,1 (Original lat.: "Tu excitas, ut laudare te delectet, quia fecisti nos ad te et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te.") "Gib mir Keuschheit und Enthaltsamkeit - aber jetzt noch nicht." - Confessiones 8,7, 17 (Original lat.: "Da mihi castitatem et continentiam, sed noli modo.") "Liebe und tu, was du willst." - In epistulam Ioannis ad Parthos, tractatus VII, 8 (Original lat.: "dilige et quod vis fac."; fälschlich oft: "ama et fac quod vis.") "Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande" - De civitate dei, IV, 4, 1. Übers.: Papst Benedikt XVI, Rede vor dem Deutschen Bundestag am 22. September 2011, vatican.va (Original lat.: "Remota itaque iustitia quid sunt regna nisi magna latrocinia?") "Rom hat gesprochen, der Fall ist beendet." - Sermones 131, 10 (Original lat.: "Roma locuta, causa finita.") "Soviel in dir die Liebe wächst, soviel wächst die Schönheit in dir. Denn die Liebe ist die Schönheit der Seele." - In epistulam Ioannis ad Parthos, tractatus IX, 9 (Original lat.: "Quantum in te crescit amor, tantum crescit pulchritudo; quia ipsa caritas est animae pulchritudo.") "Wandle das Herz, und das Werk wird sich wandeln! Reiß aus die Begierde, pflanze ein die Liebe! Wie nämlich die Begierde die Wurzel allen Übels ist, so ist auch die Liebe die Wurzel alles Guten. Warum also murren die Menschen unter sich oder führen Streitgespräche, indem sie sagen: Was ist das Gute? Wenn du doch nur wüßtest, was das Gute ist!" - Sermo 72, 3, 4 (Original lat.: "Muta cor, et mutabitur opus. Exstirpa cupiditatem, planta charitatem. Sicut enim radix est omnium malorum cupiditas [I Tim. VI, 10]; sic et radix omnium bonorum charitas. Quid ergo mussitant homines inter se, vel contendunt, dicentes: Quid est bonum? O si scires quid est bonum!") "Was also ist »Zeit«? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich es einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht." - Confessiones XI, 14 (Original lat.: "Quid est ergo tempus? si nemo ex me quaerat, scio; si quaerenti explicare velim, nescio.")

Augustinus Patricius zitate

"Heiliger Vater, so vergeht der Ruhm der Welt." - Formel zur Amtseinführung des Papstes gemäß Rituum ecclesiasticorum sive sacrarum cerimoniarum S.S. Romanae ecclesiae, 1. März 1488; gedruckt 21. November 1516. Liber Primus LXVI books.google (Original lat.: "Pater sancte, sic transit gloria mundi.") Nach Thomas von Kempen "O quam cito transit gloria mundi." ("Oh wie schnell vergeht der Ruhm der Welt.")

Aurobindo Ghose zitate

"Gott wird Gestalt annehmen, während die Weisen schwatzen und schlafen. Denn der Mensch wird des Kommens nicht gewahr, bis die Stunde schlägt, und es wird keinen Glauben geben, bis das Werk getan." - "Savitri", Book 1 Canto 04, "The Secret Knowledge"

Rudolf Augstein zitate

"Den Staatsmann Kohl wird man nicht mehr von der Landkarte tilgen können. Glückwunsch, Kanzler!" - DER SPIEGEL 30/1990 vom 23.07.1990 über Helmut Kohl. "Ich glaube, er hat sein Leben gut gelebt und er hat sich dabei um Deutschland verdient gemacht." - Nachruf auf Franz-Josef Strauß, zit. nach Liebe an der Macht - Marianne und Franz Josef Strauß, 1 Festival, 14. Juni 2008 19:15 "Unkorrupt bis ins Mark." - Nachruf auf Rudi Dutschke, DER SPIEGEL 53/1979, vom 31. Dezember 1979, S. 29. DER SPIEGEL "Wir bleiben ein liberales, ein im Zweifelsfall linkes Blatt" - Hausmitteilung zur politischen Standortbestimmung des SPIEGEL, üblicherweise verkürzt zitiert als "im Zweifelsfall links", DER SPIEGEL 40/1971, vom 27. September 1971, S. 3

Samstag, 12. März 2016

Jakob Augstein zitate

„Mit der ganzen Rückendeckung aus den USA, wo ein Präsident sich vor den Wahlen immer noch die Unterstützung der jüdischen Lobbygruppen sichern muss, und aus Deutschland, wo Geschichtsbewältigung inzwischen eine militärische Komponente hat, führt die Regierung Netanjahu die ganze Welt am Gängelband eines anschwellenden Kriegsgesangs“. -Spiegel-Online vom 06. April 2012 Es musste gesagt werden über das Gedicht Was gesagt werden muss von Günther Grass. „"Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden." Dieser Satz hat einen Aufschrei ausgelöst. Weil er richtig ist. Und weil ein Deutscher ihn sagt, ein Schriftsteller, ein Nobelpreisträger, weil Günter Grass ihn sagt. Darin liegt ein Einschnitt. Dafür muss man Grass danken. Er hat es auf sich genommen, diesen Satz für uns alle auszusprechen.“ - Spiegel-Online vom 06. April 2012 Es musste gesagt werden. „Das Feuer brennt in Libyen, im Sudan, im Jemen, in Ländern, die zu den ärmsten der Welt gehören. Aber die Brandstifter sitzen anderswo. Die zornigen jungen Männer, die amerikanische - und neuerdings auch deutsche - Flaggen verbrennen, sind ebenso Opfer wie die Toten von Bengasi und Sanaa. Wem nützt solche Gewalt? Immer nur den Wahnsinnigen und den Skrupellosen. Und dieses Mal auch - wie nebenbei - den US-Republikanern und der israelischen Regierung.“ - Spiegel-Online vom 20. April 2012 Wem nützt die Gewalt? über gewalttätige Proteste gegen den Film Innocence of Muslims. „Israel wird von den islamischen Fundamentalisten in seiner Nachbarschaft bedroht. Aber die Juden haben ihre eigenen Fundamentalisten. Sie heißen nur anders: Ultraorthodoxe oder Haredim. Das ist keine kleine, zu vernachlässigende Splittergruppe. [...] Diese Leute sind aus dem gleichen Holz geschnitzt wie ihre islamistischen Gegner. Sie folgen dem Gesetz der Rache.“ - Spiegel-Online vom 19. November 2011 Gesetz der Rache. „Gaza ist ein Ort aus der Endzeit des Menschlichen. 1,7 Millionen Menschen hausen da, zusammengepfercht auf 360 Quadratkilometern. Gaza ist ein Gefängnis. Ein Lager. Israel brütet sich dort seine eigenen Gegner aus.“ - Spiegel-Online vom 19. November 2011 Gesetz der Rache.

Berthold Auerbach zitate

"Alle Religionen sind schön, die uns zu guten Menschen machen." - Auf der Höhe. 5. Kap. Roman in acht Büchern. 7. Auflage. 1. Bd. Stuttgart: Cotta, 1868. S. 141. Google Books "Eine Idee muß Wirklichkeit werden können oder sie ist eine eitle Seifenblase." - Der Armenadvokat und sein Freund. Aus: Schwarzwälder Dorfgeschichten. Gesammelte Schriften, 1. neu durchgesehene Gesammtausgabe, Band 9, Stuttgart und Augsburg 1857. S. 19. zeno.org "Was wäre die Erfüllung der Pflicht, wenn sie kein Opfer kostete?" - Ein Gang in's Pfarrhaus. Aus: Schwarzwälder Dorfgeschichten. Gesammelte Schriften, 1. neu durchgesehene Gesammtausgabe, Band 9, Stuttgart und Augsburg 1857. S. 190. zeno.org

W. H. Auden zitate

"Manche Bücher geraten unverdient in Vergessenheit; unverdient ins Gedächtnis zurückgerufen wird keines." - Des Färbers Hand und andere Essays. Deutsch von Fritz Lorch. Gütersloh Sigbert Mohn ohne Jahr (1962?), Prolog. Lesen. S. 23 (Original englisch: "Some books are undeservedly forgotten; none are undeservedly remembered." - The Dyer's Hand, and other essays. New York Random House 1962. Prologue. Reading. p. 10) "Vergnügen ist keineswegs ein unfehlbarer kritischer Leitfaden, doch ist es der am wenigsten fehlbare." - Des Färbers Hand und andere Essays. Deutsch von Fritz Lorch. Gütersloh Sigbert Mohn ohne Jahr (1962?), Prolog. Lesen. S. 17 (Original englisch: "Pleasure is by no means an infallible critical guide, but it is the least fallible" - The Dyer's Hand, and other essays. New York Random House 1962. Prologue. Reading. p. 5)

Margaret Atwood zitate

"Es gibt mehr als eine Art der Freiheit… die Freiheit zu, und die Freiheit von. In den Tagen der Anarchie war es die Freiheit zu. Jetzt ist dir die Freiheit von gegeben. Unterschätze das nicht." - Der Report der Magd. Übersetzung von Helga Pfetsch. München, 2001.

Freitag, 11. März 2016

Fariduddin Attar zitate

"Falschheit ist ehrlos, und Lug wird von jedem verachtet." - zitiert in Julius Hart, Divan der persischen Poesie, S. 119, Verlag O. Hendel 1887, Google Books

Kemal Atatürk zitate

"Die Ansichten, die Kraft, Macht und Herrschaft sollten von der Regierung direkt auf das Volk übertragen werden. Die Macht sollte in den Händen des Volkes liegen." - Mausoleum Atatürks (Anıtkabir) "Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation, die europäische." - zitiert in Bernd Rill: Kemal Atatürk, rowohlt Verlag 1985, S. 80 "Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit gibt es nur in Verbindung mit der Herrschaft eines Volkes." - Quelle: Mausoleum Atatürks (Anıtkabir) "Meiner Meinung nach wird ein Volk, das würdig, ehrenhaft, anständig und menschlich ist, immer die Chance zur Unabhängigkeit haben." - Quelle: Mausoleum Atatürks (Anıtkabir) "Unser Volk war seit seiner Geschichte immer ein Beispiel für Freiheit und Unabhängigkeit." - Quelle: Mausoleum Atatürks (Anıtkabir)

Nancy Astor zitate

"Sterbe ich oder ist heute mein Geburtstag?" - Letzte Worte zu ihrer Familie, die versammelt an ihrem Sterbebett stand, 2. Mai 1964

John Jacob Astor IV zitate

"Die Damen müssen zuerst gehen … Steig in das Rettungsboot, tu mir den Gefallen … Lebewohl, Liebste. Bis später."

Arnfrid Astel zitate

"Ich hatte schlechte Lehrer. Das war eine gute Schule."

Georg Anton Friedrich Ast zitate

"Das Leben ist Ewiges und Zeitliches zugleich; das Ewige ist sein Wesen, das Zeitliche seine Form oder Bildung." - Das Wesen der Philosophie "Der Urbegriff und die Wesenheit aller Dinge ist das Sein: das Ewige, Unendliche und Unbedingte, das, alles erschaffend, selbst unerschaffen ist, die Fülle des Lebens aufschließend, stets in seiner unveränderlichen Einfachheit beharrt, selbst durch nichts bedingt wird." - Das Wesen der Philosophie "Die Harmonie des Lebens finden wir im Geiste, dem wahrhaft wirklichen Leben." - Das Wesen der Philosophie "Die wahre Philosophie ist der freie Geist des Lebens, entbunden aller Systematik, allem Formalismus, die Schulphilosophie dagegen ist Scheinphilosophie." - Das Wesen der Philosophie "So ist das Leben auf ewige Weise Einheit und Gegensatz zugleich." - Das Wesen der Philosophie

Donnerstag, 10. März 2016

Asfa-Wossen Asserate zitate

"Allem, was alt ist, gebührt Respekt." - Stern Nr. 14/2007 vom 29. März 2007, S. 250 "Das Christentum lehrt uns: Liebe deinen Nächsten! Wenn man die Bedeutung dieser wunderbaren Worte verstanden hat - nämlich Demut -, so weiß man, was ein Mensch mit guten Manieren als Basis für seine Philosophie haben muss." - Interview mit Hanno Gerwin, 21. Juli 2004, ERB Medien, Karlsruhe "In einer Monarchie ist nichts gerecht." - Stern Nr. 14/2007 vom 29. März 2007, S. 250 "Jesus ist der Begründer der guten Manieren. Denn er ist doch derjenige, der gesagt hat, liebe deinen Nächsten wie dich selbst." - Interview mit Hanno Gerwin, 21. Juli 2004, ERB Medien, Karlsruhe

Hamid-Resa Assefi zitate

"Eine Politikerin sollte nicht die Augen schließen und dann einfach den Mund aufmachen, sondern erst die Augen und dann langsam den Mund."

Rudi Assauer zitate

"Wenn der Schnee schmilzt, sieht man, wo die Kacke liegt."

Äsop zitate

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer" - w:Der verschwenderische Jüngling und die Schwalbe "Gib keine Befehle, die man nicht vollbringen kann, und tadle an andern keine Fehler, die du selbst begehst!" - Fabeln, Zwei Freunde und ein Bär, (Kapitel 5) Zwei Krebse, gutenberg.spiegel.de "Laß dich nie durch's Unglück niederschlagen; es gibt immer noch Unglücklichere, mit deren Lage du nicht tauschen würdest." - Fabeln, Die Hasen und die Frösche, gutenberg.spiegel.de

Isaac Asimov zitate

"Die Dankbarkeit ist am besten und effektivsten, wenn sie nicht in leeren Phrasen verdampft." - aus Foundation and Empire, Übersetzung:Nino Barbieri (Original engl.: " Gratitude is best and most effective when it does not evaporate itself in empty phrases.") - Foundation and Empire, Granada Publishing Limited, ohne ISBN, S. 86 "Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen." - Tausendjahresplan (Original engl.: "Violence is the last refuge of the incompetent") - Foundation, Granada Publishing Limited, ohne ISBN, S.58 "Religion ist eine der großen zivilisatorischen Einflüsse der Geschichte und in dieser Beziehung befriedigend." - aus Foundation, Übersetzung:Nino Barbieri (Original engl.: "Religion is one of the great civilizing influences of history, and in that respect, it's fulfilling." - Foundation, Granada Publishing Limited, ohne ISBN, S. 90)

Yann Arthus-Bertrand zitate

"Es ist zu spät für Pessimismus. Wir wissen sehr wohl, dass es Lösungen gibt. Es liegt in unserer Macht, den Wechsel herbeizuführen." - Home. Erkennen, sich informieren, fragen, verstehen, handeln. München 2009, ISBN 978-3-86873-114-9. Übersetzer: Regine Schmidt und Christa Trautner-Suder "Obwohl der Luftverkehr mit seinen Unmengen an Kohlendioxidgasen der Haupturheber der globalen Erwärmung ist, nimmt er nach wie vor um sechs Prozent pro Jahr zu." - Die Erde von oben, Tag für Tag. Knesebeck Verlag, München 2001-2003. ISBN 3-89660-104-0. Übersetzer: Ulrike Jamin "Was die Erde braucht, ist eine Menschheit, die sie nicht länger als Supermarkt, sondern als Heimat betrachtet." - Home. Erkennen, sich informieren, fragen, verstehen, handeln. München 2009, ISBN 978-3-86873-114-9. Übersetzer: Regine Schmidt und Christa Trautner-Suder "Wir bringen in kaum mal 200 Jahren das Gleichgewicht durcheinander, das in über vier Milliarden Jahren Erdgeschichte geschaffen wurde." - zitiert in Hommage an Mutter Erde, Spiegel Online Wissenschaft, 30. Mai 2009

Angelo d'Arrigo zitate

"Alles in mir drängt in die Luft. Solange meine Füße festen Boden berühren, sehne ich mich danach, mich aufzuschwingen. Das ist wie ein Fieber." - Das Geheimnis der Adler. Wie ich lernte, die Lüfte zu beherrschen. München, 2005. ISBN 3-89029-296-8 "Mein Ziel ist nicht das mathematische Fliegen. Mein Ziel ist das instinktive Fliegen ohne Instrumente - so wie ein Adler. Ein Adler hat keinen Chronometer. Fliegen ist für ihn ein Bedürfnis."

Mittwoch, 9. März 2016

Arria die Ältere zitate

"Paetus, es tut nicht weh!" - Letzte Worte, kurz nachdem sie sich erstochen hatte, reichte sie den Dolch mit diesen Worten an ihren Mann Caecina Paetus weiter (Original lat.: "Paete, non dolet.")

Helmut Arntzen zitate

"An den besten Zeitungen erkennt man, daß bessere Zeitungen ein Unding sind." - Streit der Fakultäten, Neue Aphorismen und Fabeln. Münster: [LIT], 2000. S. 80. ISBN 3-89781-005-0 "Im Aphorismus ist der Gedanke nicht zu Hause, sondern auf dem Sprung." - Kurzer Prozeß, Aphorismen und Fabeln, München 1966 S. 7 "Seine Methode ist streng schulgerecht. Darum sind seine Ergebnisse schülerhaft." - Kurzer Prozeß. Aphorismen und Fabeln. München: Nymphenburger Verlagshandl., 1966. S. 7 "Woran erkennt man einen mittelmäßigen Schriftsteller? An der Fülle lobender Besprechungen." - Streit der Fakultäten, Neue Aphorismen und Fabeln. Münster: [LIT], 2000. S. 93. ISBN 3-89781-005-0

Hans Herbert von Arnim zitate

"Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen." - Das System. Die Machenschaften der Macht. Droemer Verlag, München 2001. S. 19. ISBN 3-426-27222-9 "Es gilt als ganz normal und selbstverständlich, dass ein Abgeordneter neben seinem Einkommen, das er vom Steuerzahler bezieht, auch noch Einkommen von an der Gesetzgebung interessierten Unternehmen oder Verbänden bezieht, sich also quasi in die bezahlten Dienste eines Lobbyisten begibt, das gilt als ganz normal, obwohl es eigentlich ein Skandal ist. [...] Wenn ein Politiker sich in die Dienste eines Interessenten begibt, sich von ihm bezahlen lässt, manchmal sehr hoch, ist das für mich eine Form der Korruption." - in: Kontraste - Das Magazin aus Berlin vom 1. August 2002: Lobbyisten ohne Skrupel - Wie unabhängig sind Politiker?

Elizabeth von Arnim zitate

"Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft." - Einfälle und Schlagsätze "Die gesunde Einstellung, die einzig vernünftige, einem Fehler oder einer begangenen Sünde gegenüber, ist sicherlich die, seine moralischen Schultern kräftig zu schütteln." - Elizabeth auf Rügen "Eine Ehefrau ist die Hecke zwischen den kostbaren Blüten des männlichen Geistes und der Hitze und dem Staub der gemeinen alltäglichen Plackerei." - Elizabeth auf Rügen "Ich glaube, wir verschwenden viel zu viel Zeit mit Reue." - Elizabeth auf Rügen "Unter allen Einmischereien ist die, die sich mit Mann und Frau beschäftigt, für alle Teile die verhängnisvollste." - Elizabeth auf Rügen "Wandern ist die vollkommenste Art der Fortbewegung, wenn man das wahre Leben entdecken will. Es ist der Weg in die Freiheit." - Elizabeth auf Rügen

Bettina von Arnim zitate

"Der einzige Zweck alles Lebens: Gott fassen lernen!" - Die Günderode. Zweiter Theil. Grünberg und Leipzig: W. Levysohn, 1840. S. 17. Google Books "Der Irrthum der Kirchenväter, Gott sei die Weisheit, hat gar manchen Anstoß gegeben; denn Gott ist die Leidenschaft." - Die Günderode. Erster Theil. Grünberg und Leipzig: W. Levysohn, 1840. S. 303. Google Books "Du wirst doch auch einmal den Rhein wieder besuchen, den Garten Deines Vaterlandes, der dem ausgewanderten die Heimath ersetzt, wo die Natur so freundlich groß sich zeigt." - Goethes Briefwechsel mit einem Kinde. 3. Auflage. Hrsg. von Herman Grimm. Berlin: Wilhelm Hertz, 1881. S. 140. Google Books-USA* "Ein jeder muß ein inneres Heiligthum haben dem er schwört, und [...] sich als Opfer in ihm unsterblich machen - denn Unsterblichkeit muß das Ziel sein." - Die Günderode. Erster Theil. Grünberg und Leipzig: W. Levysohn, 1840. S. 282. Google Books "Offenbarung ist das einzige Bedürfniß des Geistes, denn das höchste ist allemal das einzigste Bedürfniß." - Tagebuch. Berlin: Ferdinand Dümmler, 1835. S. 173. Google Books "Sehnsucht und Ahnung liegen in einander, eins treibt das andre hervor." - Goethe's Briefwechsel mit einem Kinde. 3. Theil. Berlin: Dümmler, 1835. S. 36 Google Books "Selbstdenken ist der höchste Muth. [...] Wer wagt selbst zu denken, der wird auch selbst handlen." - Die Günderode. Zweiter Theil. Grünberg und Leipzig: W. Levysohn, 1840. S. 162f.

Achim von Arnim zitate

"Ein Stoßgebet in Not erhöht des Mannes Mut und stillt das Blut." - Soldaten-Katechismus "Ein Tag innerer Versündigung kann den Menschen um ein halbes Jahrhundert an Geist, Erkenntnis und Durchdringung alles Lebendigen schwächen und veralten." - Gräfin Dolores "Einen Menschen zum Menschen erziehen zu wollen, ist eitel menschlicher Kram, zum Menschen ist er von Gott geschaffen, dass aber die Seinen ihm den ganzen geschichtlichen Reichtum, den sie überkommen und gesammelt haben, als gute Hausväter […] treulich überliefern, das ist Erziehung." - Der Wintergarten, Die Kronenwächter "Es ist merkwürdig, wie ein paar bunte Farben, ein paar Tressen, alle Weiber bestechen, derselbe Mensch in Uniform ist ihnen nicht mehr derselbe." - Gräfin Dolores, 11. Kapitel "Nur das lebendige Beispiel erzieht, das gleichzeitig vom Alter zur Jugend, von der Jugend zum Alter übergeht." - Der Wintergarten "Wie oft soll es gesagt werden, dass wir von Wundern umgeben sind, insofern wir Geistesgröße genug haben, sie zu erfassen, ob wir sie immer merken und des Moments bewusst sind und gedenken, das ist gleichgültig." - Über Jungs Geisterkunde

Hans Arndt zitate

"Bedeutende Erfolge sind auch die Ergebnisse überwundener Krisen." - Im Visier, Leuchtspuren, Albert Langen und Georg Müller Verlag München, 1959, "Der Gipfel zwingt erst zur Bewährung beim Blick in die Tiefe." - Im Visier, Erfahrenes Wissen "Der Idealismus der Jugend ermöglicht die Weisheit des Alters." - Im Visier "Die Menschen, die nicht über den Sinn des Lebens nachdenken, sind die wahren Nutznießer auf Erden." - Im Visier, Chancen "Die Überschätzung eines Menschen kann von allem Luxus der teuerste sein." - Aphorismen "Wir sind die Sklaven von dem, was uns nicht glücklich macht." - Im Visier, Aufgespürt

Dienstag, 8. März 2016

Ludovico Ariosto zitate

"Ich glaub' und glaub's und glaub', ich glaube richtig." - Orlando furioso, 9, 23 ("Io credea e credo, e creder credo il vero.") "Nicht größre Schmähung einer Frau man spend't, // Als wenn man sie alt oder hässlich nennt." - Orlando furioso "Verrückt ist wer seinem Herrn widersprechen will // auch wenn er sagen sollte, den Tag voller Sterne // gesehen zu haben und um Mitternacht die Sonne." - aus Satire, Satira I. Übersetzung: Nino Barbieri (Original ital.: "Pazzo chi al suo signor contradir vole, // se ben dicesse c’ha veduto il giorno // pieno di stelle e a mezzanotte il sole."- Wikisource it - Satire "Vom Schlaf zum Tode ist ein kleiner Weg." - Orlando furioso, XVIII, 189

Hannah Arendt zitate

"Der Philosoph, der in der Öffentlichkeit eingreifen will, ist kein Philosoph mehr, sondern Politiker; er will nicht mehr nur Wahrheit, sondern Macht." - Wahrheit und Politik, S. 338 in: "Zwischen Vergangenheit und Zukunft", 2000 "Der wohl hervorstechendste und auch erschreckendste Aspekt der deutschen Realitätsflucht liegt in der Haltung, mit Tatsachen so umzugehen, als handele es sich um bloße Meinungen." - Nach Auschwitz. Essays & Kommentare 1 spiegel.de (Original englisch: "But perhaps the most striking and frightening aspect of the German flight from reality is the habit of treating facts as though they were mere opinions." - The Aftermath of Nazi Rule - Report from Germany. In: Commentary 10 (1950), p. 342 (344) stanford.edu pdf) "Die Alternative Kapitalismus-Sozialismus ist keine wirkliche Alternative. Dies sind gleiche Brüder mit ungleichen Kappen." - Macht und Gewalt, S. 119 ("For this reason alone, the alternative between capitalism and socialism is false - not only because neither exists anywhere in its pure state anyhow, but because we have here twins, each wearing a different cap." - "Thoughts on Politics and Revolution". In: "Crisis of the Republic". Harcourt Brace 1972, p. 214) "Die Revolutionäre machen nicht die Revolution! Die Revolutionäre sind diejenigen, die wissen, wann die Macht auf der Straße liegt und wann sie sie aufheben können!" - Macht und Gewalt, S. 111 ("Revolutionaries do not make revolutions! The revolutionaries are those who know when power is lying in the street and when they can pick it up." - "Thoughts on Politics and Revolution". In: "Crisis of the Republic". Harcourt Brace 1972, p. 206) "Eine Welt, die Platz für die Öffentlichkeit haben soll, kann nicht nur für eine Generation errichtet oder nur für die Lebenden geplant sein; sie muss die Lebensspanne sterblicher Menschen übersteigen." - Vita Activa oder Vom tätigen Leben", Seite 68, Piper Verlag, 2002 ("If the world is to contain a public space, it cannot be erected for one generation and planned for the living only; it must transcend the life-span of mortal men." - The Human Condition. Chapter II: The Public and the Private Realm. 7.: The Public Realm: The Common. Chicago 1958. p. 55) "Man kann sagen, dass der Faschismus der alten Kunst zu lügen gewissermaßen eine neue Variante hinzugefügt hat - die teuflischste Variante, die man sich denken kann - nämlich: das Wahrlügen." - in: Zur Zeit - Politische Essays. München dtv 1989. S. 29 (Original englisch: "One can say that to some extent fascism has added a new variation to the old art of lying — the most devilish variation — that of lying the truth." - in: Partisan Review, Volume XII 1945, p.98) "Natürlich ist es »nützlicher«, Unrecht zu tun als Unrecht zu leiden; um des denkenden Dialogs mit mir selbst willen muss gerade dieser Nützlichkeitsstandpunkt aufgegeben werden." - Wahrheit und Politik, S. 348 in: "Zwischen Vergangenheit und Zukunft", 2000 "So läuft der Unterschied zwischen traditionellen und modernen Lügen im Grunde auf den Unterschied zwischen Verbergen und Vernichten hinaus." - Wahrheit und Politik, S. 356 in: "Zwischen Vergangenheit und Zukunft", 2000 (“In other words, the difference between the traditional lie and the modern lie will more often than not amount to the difference between hiding and destroying.” - "Truth and Politics". The New Yorker, February 25, 1967, p. 49). "Weisheit ist eine Tugend des Alters, und sie kommt wohl nur zu denen, die in ihrer Jugend weder weise waren noch besonnen." - "Isak Dinesen": in "Menschen in finsteren Zeiten", Piper 1989, S. 130 (Original englisch: "Wisdom is a virtue of old age, and it seems to come only to those who, when young, were neither wise nor prudent." - Schlusssatz des Aufsatzes "Isak Dinesen: 1885-1962". Ursprünglich als Besprechung des Buches "Titania - The Biography of Isak Dinesen" von Parmenia Migel, in: The New Yorker, Heft 44 (11. November 1968), pp. 223-235, überarbeitet sodann in: "Men in Dark Times", Harcourt Brace 1968, pp. 95-109) "Wie schwer es sein muss, hier einen Weg zu finden, kommt vielleicht am deutlichsten in der gängigen Redensart zum Ausdruck, das Vergangene sei noch unbewältigt, man müsse erst einmal daran gehen, die Vergangenheit zu bewältigen. Dies kann man wahrscheinlich mit keiner Vergangenheit, sicher aber nicht mit dieser. Das höchste, was man erreichen kann, ist zu wissen und auszuhalten, dass es so und nicht anders gewesen ist, und dann zu sehen und abzuwarten, was sich daraus ergibt." - aus: Rede am 28. September 1959 bei der Entgegennahme des Hamburger Lessing-Preises, zitiert in: diestandard, 11.Oktober 2006 diestandard.at

Ernst Moritz Arndt zitate

"Aus Feuer ist der Geist geschaffen, // Drum schenk mir süßes Feuer ein." - Das Feuerlied. Aus: Gedichte. 2. Theil. Frankfurt a. M.: Eichenberg, 1818. S. 343 "[...] das ist der deutschen Sprache eigen, daß sie die verbotenen Speisen des Geistes, die lüsternen Früchte des Genusses und der Gier des wilden, wollüstigen Treibes nimmer in so üppigen und zaubrischen Halblichten und magischen zwischen Himmel und Hölle [...] hinspielenden Farben zeigen kann als die welschen [5.178]. - Ernst-Moritz-Arndt.de, Der Spracherzieher, Quellenangabe: E.M. Arndt: "Geist der Zeit", 4. Teil, Leipzig o.Jg., 5. Kapitel, Seite 148. "Leid löscht die Kraft und den Verstand, // Die Freud’ ist Gottes Feuerbrand!" - Trost. Aus: Gedichte. Vollständige Sammlung. Berlin: Weidmann, 1860. S. 167. Google Books "Wer seine Sprache nicht achtet und liebt, kann auch sein Volk nicht achten und lieben; wer seine Sprache nicht versteht, versteht auch sein Volk nicht, […] denn in den Tiefen der Sprache liegt alles innere Verständniß und alle eigenste Eigenthümlichkeit des Volkes verhüllt." - Entwurf einer Teutschen Gesellschaft. Frankfurt a. M.: Eichenberg, 1814. S. 33f. "Will die Welt zu Scheitern geh'n, // Muth bleibt fest und ruhig steh'n; // Ja, fällt selbst der Himmel ein, // Muth wird Gott mit Göttern sein." - Der Mann. Aus: Gedichte. Vollständige Sammlung. Berlin: Weidmann, 1860. S. 190 "Ich will denn Haß gegen die Franzosen, nicht bloß für diesen Krieg, ich will ihn für lange Zeit, ich will ihn für immer. Dann werden Teutschlands Gränzen auch ohne künstliche Wehren sicher seyn, denn das Volk wird immer einen Vereinigungspunkt haben, sobald die unruhigen und räuberischen Nachbarn darüber laufen wollen. Dieser Haß glühe als die Religion des teutschen Volkes, als ein heiliger Wahn in allen Herzen, und erhalte uns immer in unserer Treue, Redlichkeit und Tapferkeit;" - Ueber Volkshaß, in: Ueber Volkshaß und über den Gebrauch einer fremden Sprache, o.O. 1813, S. 18 f. archive.org, sowie Leipzig, in Johann Benj. Georg Fleischer's Buchhandlung. 1813, S. 18 f. books.google

Neil Armstrong zitate

"Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit." - als er am 21. Juli 1969 als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte Original engl.: "That's one small step for [a] man, one giant leap for mankind." - Bei der Übertragung des Satzes war das "a" nicht auszumachen, Armstrong war zu hören mit That's one small step for man… one… giant leap for mankind (dt. "Das ist ein kleiner Schritt für Menschen… ein… riesiger Sprung für die Menschheit"). Erst während eines Interviews für das Buch Chariots of Apollo (1986) – nach vielen Jahren unterschiedlichster Berichte, Beweise und angeblicher Gegenbeweise – gestand Armstrong zu, dass er das Wort möglicherweise nicht gesprochen habe. Später behauptete Peter Shann Ford, das fehlende a sei durch Störungen bei der Übertragung überdeckt worden, habe sich aber durch eine rechnergestützte Untersuchung nachweisen lassen. BBC News, 2. Oktober 2006

Louis Armstrong zitate

"Wenn Du immer noch fragen musst, schäme Dich!" - auf die Frage, was Jazz sei (Original engl.: If you still have to ask, shame on you - zitiert nach Max Jones et. al.: "Salute to Satchmo", I.P.C. Specialist & Professional Press Ltd 1970, Seite 25) oft falsch zitiert als "Man, if you have to ask what jazz is, you'll never know."

Lance Armstrong zitate

"Niemand motiviert mich so wie Jan" - über Jan Ullrich, nach der Tour de France 2003, welt.de

Aristoteles zitate

"Abwechslung ist von allem das Süßeste, wie der Dichter sagt." - Nikomachische Ethik VII, Kap. 15; nach Euripides, Orest 234 "Abwechslung ist süßer als alles" (Original griech.: "μεταβολὴ δὲ πάντων γλυκύτατον κατὰ τὸν ποιητήν·") "Alle Menschen streben von Natur aus nach Wissen." - Metaphysik I 21, 980a (Original griech.: "Πάντες ἄνθρωποι τοῦ εἰδέναι ὀρέγονται φύσει·") "Aus dem Gesagten nun ist ersichtlich, dass es weder abgesondert ein Leeres gibt, noch schlechthin." - Physik, 4. Buch, 9. Kapitel, letzter Absatz - Oft zitiert als Artitoteles These von der Unmöglichkeit leeren Raums, bzw. des "horror vacui". "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile." - verkürztes Zitat aus Metaphysik VII 10 (???), 1041 b ( VII 17 (!!!), 1041b) Ausführlicher: "Das, was aus Bestandteilen so zusammengesetzt ist, dass es ein einheitliches Ganzes bildet – nicht nach Art eines Haufens, sondern wie eine Silbe –, das ist offenbar mehr als bloß die Summe seiner Bestandteile. Eine Silbe ist nicht die Summe ihrer Laute: ba ist nicht dasselbe wie b plus a, und Fleisch ist nicht dasselbe wie Feuer plus Erde." "Das Spiel gleicht einer Erholung, und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann, bedarf man der Erholung." - Nikomachische Ethik X, Kap. 6, 34f, 1176b (Original griech.: "ἀναπαύσει γὰρ ἔοικεν ἡ παιδιά, ἀδυνατοῦντες δὲ συνεχῶς πονεῖν ἀναπαύσεως δέονται.") "Denn eine Schwalbe macht noch keinen Frühling, ein einziger Tag auch nicht; ebenso macht auch ein einziger Tag oder eine kurze Zeit niemanden gesegnet oder glücklich." - Nikomachische Ethik I, Kap. 6, 19f, 1098a (Original griech.: "μία γὰρ χελιδὼν ἔαρ οὐ ποιεῖ, οὐδὲ μία ἡμέρα· οὕτω δὲ οὐδὲ μακάριον καὶ εὐδαίμονα μία ἡμέρα οὐδ᾽ ὀλίγος χρόνος·") "Denn von den Extremen ist das eine mehr, das andere weniger fehlerhaft." - Nikomachische Ethik II, Kap. 9, 34, 1109a (Original griech.: "Τῶν γὰρ ἄκρων τὸ μέν ἐστιν ἁμαρτωλότερον τὸ δ᾽ ἧττον·") "Der Zweck der Aufstände aber ist Gewinn und Ehre oder ihr Gegenteil." - Politik "Die Ehrgeizigen haben mehr Neigung zum Neid als die, welche vom Ehrgeiz frei sind." - Psychologie "Die Empfindung vollzieht sich in einem passiven Bewegungsvorgang; sie scheint nämlich eine Veränderung zu sein." - Psychologie "Die Frau ist ein verfehlter Mann." - zitiert in: Thomas von Aquin, Summa theologica I, Quaestio 92 "Die genaue Schärfe der Mathematik aber darf man nicht für alle Gegenstände fordern, sondern nur für die Stofflosen. Darum passt diese Weise nicht für die Wissenschaft der Natur, denn alle Natur ist wohl mit Stoff verbunden" - Metaphysik 995a 14-17 "Die größte Schärfe des Denkens aber erfordern die Wissenschaften, die es am meisten mit den Prinzipien zu tun haben; denn schärferes Denken braucht man zu den abstrakteren Wissenschaften als zu denen, die mehr konkret sind, wie z.B. zur Arithmetik im Verhältnis zur Geometrie." - Älteste Metaphysik "Der, der sie erschuf, ließ sie auch wieder verschwinden." - Über die Achäischen Mauern, die die Griechen nach Homer angeblich um ihren Hafen vor Troja errichtet hatten, gemäß Strabo Geographie XIII 1, 36; dieses Zitat wird von einem Posidonius aufgegriffen im Bezug auf Platons Atlantis, gemäß Strabo Geographie II 3, 6 (Original griech.: "ὁ δὲ πλάσας ποιητὴς ἠφάνισεν."; Nachzitat Posidonius: "ὁ πλάσας αὐτὴν ἠφάνισεν") "Erlebnisse der Seele sind Zustände der Begeisterung und prophetischer Ahndung, die sich aufgrund von Traumerfahrungen einstellen." - Über Philosophie "Es ist offensichtlich, daß der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein staatenbildendes Lebewesen [politikon zoon]." - Politik 1253a2f. (Original griech.: "Ἐκ τούτων οὖν φανερὸν ὅτι τῶν φύσει ἡ πόλις ἐστί, καὶ ὅτι ὁ ἄνθρωπος φύσει πολιτικὸν ζῷον") "Es läßt sich nämlich beobachten, daß der Zorn im gewissen Grad auf die Stimme sachlicher Reflexion hinhört, aber sie nicht richtig hört. Es ist wie bei den voreiligen Dienern: noch ehe sie alles gehört haben, was man ihnen sagt, rennen sie davon und bringen dann den Auftrag durcheinander." - Nikomachische Ethik, VII, 7 "Es zeichnet einen gebildeten Geist aus, sich mit jenem Grad an Genauigkeit zufrieden zugeben, den die Natur der Dinge zulässt, und nicht dort Exaktheit zu suchen, wo nur Annäherung möglich ist." - Nikomachische Ethik I, Kap.3, 25, 1094b (Original griech.: "πεπαιδευμένου γάρ ἐστιν ἐπὶ τοσοῦτον τἀκριβὲς ἐπιζητεῖν καθ᾽ ἕκαστον.") "Jede Bewegung verläuft in der Zeit und hat ein Ziel." - Nikomachische Ethik X, Kap. 4, 19f, 1174a (Original griech.: "Ἐν χρόνῳ γὰρ πᾶσα κίνησις καὶ τέλους τινός·") "Jedes Werkzeug erhält nämlich dadurch seine Vollendung, dass es nicht mehreren, sondern nur einem Zwecke dient." - Politik I, 2 (vgl. archive.org) ("οὕτω γὰρ ἂν ἀποτελοῖτο κάλλιστα τῶν ὀργάνων ἕκαστον, μὴ πολλοῖς ἔργοις ἀλλ' ἑνὶ δουλεῦον"- el.wikisource) "Lobenswerte Eigenschaften nennen wir Tugenden." - Nikomachische Ethik "Ohne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht, in äußerem Glück die Bescheidenheit zu wahren." - Nikomachische Ethik "So ist der Wucher hassenswert, weil er aus dem Geld selbst den Erwerb zieht und nicht aus dem, wofür das Geld da ist. Denn das Geld ist um des Tausches willen erfunden worden, durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst. […] Diese Art des Gelderwerbs ist also am meisten gegen die Natur." - Politik, 1. Buch, Kap. 3, 1259 a (Original griech.: "εὐλογώτατα μισεῖται ἡ ὀβολοστατικὴ διὰ τὸ ἀπ' αὐτοῦ τοῦ νομίσματος εἶναι τὴν κτῆσιν καὶ οὐκ ἐφ' ὅπερ ἐπορίσθη. Μεταβολῆς γὰρ ἐγένετο χάριν, ὁ δὲ τόκος αὐτὸ ποιεῖ πλέον· […] ὥστε καὶ μάλιστα παρὰ φύσιν οὗτος τῶν χρηματισμῶν ἐστιν.") "Tapferkeit in Verbindung mit Macht führt zu Tollkühnheit." - Politik

Aristophanes zitate

"Regieren ist nichts für einen kultivierten oder ehrenhaften Mann." [WQ] - Die Ritter / Demosthenes (Original griech.: "ἡ δημαγωγία γὰρ οὐ πρὸς μουσικοῦ ἔτ᾽ἐστὶν ἀνδρὸς οὐδὲ χρηστοῦ τοὺς τρόπους.") "Was erwirbt dem Dichter unsere Bewunderung? Das Talent und der moralische Zweck, weil er den Menschen bessern will." - Die Frösche, 1008-1010 / Euripides, Äschylos (Original griech.: "(Εὐριπίδης) τίνος οὕνεκα χρὴ θαυμάζειν ἄνδρα ποιητήν; // (Αἰσχύλος) δεξιότητος καὶ νουθεσίας, ὅτι βελτίους τε ποιοῦμεν // τοὺς ἀνθρώπους ἐν ταῖς πόλεσιν.") "Wolkenkuckucksheim." - Die Vögel, Zeile 819 (Original griech.: "Νεφελοκοκκυγία.") "Wer hat die Eule nach Athen gebracht?" - Aristophanes in Die Vögel, Zeile 302. (Original griech.: "τίς γλαῦκ᾽ Ἀθήναζ᾽ ἤγαγεν;")

Pietro Aretino zitate

"Ich habe vergessen dir zu sagen, du sollst deine Zähne nicht mit dem Tischtuch putzen." - Dialoghi, 1. Tag (Nanna) – Übersetzung v. Nino Barbieri (Original ital.: "Mi era smenticato di avvertirti che non ti netti i denti col tovagliolo.") liberliber.it (Stand 7/07) "Ich sag dir, die Venezianer haben ihren eigenen Geschmack, sie wollen Arsch, Titten und festes Fleisch, weiche Fünfzehn- oder Sechszehnjährige, höchstens zwanzig und keine Petrarca-Figuren." Dialoghi, 1. Tag (Nanna) – Übersetzung v. Nino Barbieri (Original ital.: "Ti dirò: i Viniziani hanno il gusto fatto a lor modo; e voglino culo e tette e robbe sode, morbide, e di quindici o sedeci anni e fino in venti, e non de le petrarchescarie.") liberliber.it (Stand 7/07) "[…] und wenn du zu ende gegessen hast, nicht rülpsen, um Gottes willen!" - Dialoghi, 1. Tag (Nanna) – Übersetzung v. Nino Barbieri (Original ital.: "[…] e finito di mangiare, non ruttare, per l'amor d'Iddio!") liberliber.it (Stand 7/07)

Archimedes zitate

"Gib mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde" - So soll er sein Hebelgesetz veranschaulicht haben, belegt in Pappos "Synagoge", einer Sammlung mathematischer Abhandlungen Original griech.: "δος μοι που στω και κινω την γην" (Dos moi pou sto kai kino taen gaen) Dorischer Dialekt: "δος μοι πα στω και τα γαν κινάσω" Es gibt verschiedene Übersetzungen für diesen Ausspruch: "Gib mir einen Punkt, wo ich sicher stehen kann, [einen Hebel, der lang genug ist,] und ich bewege die Erde mit einer Hand" "Gib mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich hebe die Erde aus den Angeln." "Heureka!" (dt. "Ich hab's (gefunden)!") - Der Ausruf ist nach einer von Plutarch und Vitruv überlieferten Anekdote berühmt geworden, derzufolge Archimedes von Syrakus unbekleidet und laut »Heureka!« rufend durch die Stadt gelaufen sein soll, nachdem er in der Badewanne das nach ihm benannte »Archimedische Prinzip« entdeckt hatte. (Original griech.: "Ἑυρηκα!") Archimedes beim Zeichnen von Kreisen im Sand "Störe meine Kreise nicht!" - Nach römischer Überlieferung raunte Archimedes diese letzten Worte dem römischen Soldaten zu, der ihn bei der Eroberung von Syrakus in einem stillen Garten entdeckte und erstach. Archimedes grübelte über geometrischen Figuren, die er in den Sand gezeichnet hatte. (Original griech.: "Μή μου τοὺς κύκλους τάραττε!") (Original lat.: "Noli turbare circulos meos!")

Katharina von Aragón zitate

"Meine Augen verlangen nur nach dir. Lebwohl." - Letzte Worte aus ihrem letzten Brief an ihren Mann Heinrich VIII. von England

Jassir Arafat zitate

"Arafat ist ein Terrorist. Er sieht aus wie ein Terrorist, er geht wie ein Terrorist und er quakt wie ein Terrorist. Sie kennen doch das englische Sprichwort über das, was wohl eine Ente sein muss, wenn es aussieht, watschelt und quakt wie eine Ente?" - Ehud Barak, in einem Interview mit dem Tagesspiegel vom 14. Juni 2004 "Arafat wird in Zukunft keine Rolle mehr spielen." - Teddy Kollek zum Nahostkonflikt, Welt am Sonntag, 6. April 2005'' "Arafats politische Linie ist zeitweise problematisch gewesen. Aber seine Bedeutung als Symbol für den Kampf des palästinensischen Volkes um einen eigenen Staat kann kaum überschätzt werden." - Per Stig Møller, faz.net, 11. November 2004 "Der größte Fehler Arafats war, sich dem Terror zuzuwenden. Seine größten Leistungen vollbrachte er, als er versuchte, Frieden zu schaffen." - Shimon Peres, stern.de, Stern am 11. November 2004 "Ich denke, dass die Geschichte ihn harsch beurteilen wird." - John Howard nach Arafats Tod, faz.net , 11. November 2004 "Ich habe ihn gehasst wegen des Todes von Israeli und weil er nicht zugelassen hat, dass der Friedensprozess vorankommt." - Josef Lapid, spiegel.de "Jassir Arafats Streben war zeit seines Lebens darauf gerichtet, die Palästinenser in die Unabhängigkeit zu führen und einen souveränen, lebensfähigen palästinensischen Staat zu errichten." - Gerhard Schröder nach Arafats Tod, zeit.de

Ibn Arabi zitate

"Der Ursprung des Daseins ist die Bewegung. Folglich kann es darin keine Bewegungslosigkeit geben, denn wäre das Dasein bewegungslos, so würde es zu seinem Ursprung zurückkehren, und der ist das Nichts. Deshalb nimmt das Reisen nie ein Ende, nicht in der höheren und auch nicht in der niederen Welt."

Apuleius zitate

"Auch kann ich nicht finden, warum ich mir wegen ordentlicher Notwehr, mit der ich gegen Räuber übelster Sorte eingeschritten bin, jetzt diese Anklage gefallen lassen muss." - Der goldene Esel, III, 6 (Original lat.: "Nec possum reperire cur iustae ultionis qua contra latrones deterrimos commotus sum nunc istum reatum sustineam.") "Die Unverschämtheit gewisser Leute ist unausstehlich!" - Der goldene Esel, II, 20 (Original lat.: "ferenda non est quorundam insolentia.") "Eine Hexe mit dämonischer Macht, den Himmel niederzulegen, die Erde aufzuhängen, Quellen zu verhärten, Berge zu schmelzen, Geister heraufzuholen, Götter herabzuziehen, Sterne auszulöschen, tatsächlich die Unterwelt zu illuminieren." - Der goldene Esel "Süße Rache ist von keiner Seite zu verachten." - Der goldene Esel "Trink dich satt am Wasser der hellen Quelle!" - Der goldene Esel, I, 19 (Original lat.: "En […] explere latice fontis lacteo.") "Über-, doppelt und mehrfach glücklich, wer auf Gold und Kleinodien tritt!" - Der goldene Esel, V, 1 (Original lat.: "Vehementer iterum ac saepius beatos illos qui super gemmas et monilia calcant!")

Appius Claudius Caecus zitate

"… dass jeder seines Glückes Schmied sei." - Überliefert von Sallust, 2. Brief an Caesar, I (Original lat.: "Fabrum esse suae quemque fortunae." meist zitiert als: "Faber est suae quisque fortunae." oder "Faber est quisque fortunae suae.")

Bruno Apitz zitate

"Wer nach Verborgenem sucht, kriecht in Winkel, geht aber an dem vorüber, was ihm vor der Nase liegt..." - Nackt unter Wölfen. Halle/Saale: Mitteldeutscher Verlag, 1958. S. 146

Holger Apfel zitate

"Dresden, das Gedenken an Dresden war noch nie so aktuell wie heute. Die gleichen die damals keine Skrupel hatten, abertausende Zivilisten kaltblütig umzubringen, kennen auch heute keine Skrupel: Von Dresden über Korea, Vietnam und Bagdad zieht sich eine Spur durch das 20. Jahrhundert, die sie offenbar mit noch so viel Niedertracht nicht den Deutschen in die Schuhe schieben können." - Protokoll der 8. Sitzung des Sächsischen Landtags vom 21. Januar 2005, "Ich erteile Ihnen einen Ordnungsruf!" "Wir von der NPD sind stolz darauf, dass wir alljährlich in den deutschen Verfassungsschutzberichten stehen und als vermeintlich verfassungsfeindlich gegenüber diesem System stehen. Jawohl, wir sind verfassungsfeindlich, wenn es darum geht, dieses System zu bekämpfen." - Verfassungsschutzbericht des Landes Baden-Württemberg 1998, S.72 "Wir wollen, dass die in Deutschland lebenden Ausländer in ihre Heimatländer zurückgeführt werden." - ZDF-Morgenmagazin, 14. September 2005

Apelles zitate

"Schuster, nicht über die Sandale hinaus!" - überliefert durch Plinius d.Ä., Naturgeschichte XXXV, 36, 85

Ludwig Anzengruber zitate

"Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft." - Einfälle und Schlagsätze. In: Gesammelte Werke in 10 Bänden, Band 5: Kalendergeschichten, Gedichte und Aphorismen. 3. Auflage. Stuttgart: Cotta, 1897. S. 345. Internet Archive "Die Welt wurde nicht, die Welt wird." - Einfälle und Schlagsätze. In: Gesammelte Werke in 10 Bänden, Band 5: Kalendergeschichten, Gedichte und Aphorismen. 3. Auflage. Stuttgart: Cotta, 1897. S. 346. Internet Archive "Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden." - Sämtliche Werke, Band 8: Gott und Welt. Aphorismen aus dem Nachlasse nach den Handschriften hrsg. von Otto Rommel. Wien: Schroll & Co., 1920. S. 169. Internet Archive "Nicht die Natur, nur der Mensch kennt Erbarmen, aber nicht oft läßt er es walten." - Einfälle und Schlagsätze. In: Gesammelte Werke in 10 Bänden, Band 5: Kalendergeschichten, Gedichte und Aphorismen. 3. Auflage. Stuttgart: Cotta, 1897. S. 345. Internet Archive "Sehnsucht ist erstickte Freude, Wehmut ist stumpfer Schmerz." - Einfälle und Schlagsätze. In: Gesammelte Werke in 10 Bänden, Band 5: Kalendergeschichten, Gedichte und Aphorismen. 3. Auflage. Stuttgart: Cotta, 1897. S. 345. Internet Archive "Wer der Welt ein Heiland zu sein glaubt, thut gut, mit dreiunddreißig Jahren zu sterben." - Einfälle und Schlagsätze. In: Gesammelte Werke in 10 Bänden, Band 5: Kalendergeschichten, Gedichte und Aphorismen. 3. Auflage. Stuttgart: Cotta, 1897. S. 345. Internet Archive

Antonius von Padua

"Gottes Schutz scheint uns leicht entbehrlich, solange wir ihn besitzen. Zu unserem eigenen Nutzen und Wohl entzieht ihn Gott zuweilen, damit wir erkennen, dass ohne Gottes Schutz der Mensch ein reines Nichts ist." - Predigten "Klein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groß aber, wer das Ewige im Sinn hat." - Predigten "Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen." - Predigten

Antiphon von Rhamnus zitate

"Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter." - Fragmente

Niels Annen zitate

"Wir begrüßen es, dass Guido Westerwelle und die FDP-Fraktion auf ihre Diäten verzichten wollen."

Kofi Annan zitate

"der Westen sollte Afrika nicht nur als ewiges Desaster sehen." - Stern Nr. 24/2008 vom 5. Juni 2008, S. 82 stern.de "Nach unserer Auffassung sowie gemäß der UNO-Charta war dieser Krieg illegal." - in einem BBC-Interview, auf die Frage, ob die Irak-Invasion illegal gewesen sei, zitiert nach: spiegel.de, 16. Sept. 2004 (When pressed on whether he viewed the invasion of Iraq as illegal, he said: "Yes, if you wish. I have indicated it was not in conformity with the UN charter from our point of view, from the charter point of view, it was illegal." - BBC-News vom 16. Sept. 2004) "Wir brauchen keine weiteren Versprechen. Wir müssen anfangen, die Versprechen einzuhalten, die wir bereits gegeben haben." - Abiola Hafsat, Rudolf Adam, Franz Alt, Max Arlt, Maude Barlow: Impulse für eine Welt in Balance, Global Marshall Plan Initiative, Hamburg 2005. ISBN 3980972321, Seite 485. ("We don’t need any more promises. We need to start keeping the promises we already made." - Secretary-General Kofi Annan’s message for the New Year, 2004. un.org

Hannes Androsch zitate

"Der gelernte Österreicher hat sich mit dem Untergang der Monarchie im Grunde seines Herzens eigentlich bis heute nicht abgefunden, ja die Renaissance Altösterreichs (William M. Johnston) ist ein Phänomen, das heute auch jenseits der Grenzen wahrzunehmen ist - vor allem in Italien, wo in der aktuellen politischen Diskussion sehr häufig auf Altösterreich als Vorbild hingewiesen wird." - Auf der Suche nach Identität. Österreich - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Eine Synthese der Widersprüche. 1. Auflage, Brandstätter Verlag & Edition, Wien 1988, ISBN 3-85447-292-7, Die Monarchie zerbricht, S. 37 (PDF; S. 17).

Philip W. Anderson zitate

"Dieses Prinzip der Emergenz ist eine ebenso alles durchdringende philosophische Grundlage moderner wissenschaftlicher Betrachtungsweise wie Reduktionismus." Original engl.: This principle of emergence is as pervasive a philosophical foundation of the viewpoint of modern science as is reductionism. - "The opening to complexity", Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, Vol. 92, July 1995, p. 6653. Physics: pnas.org (pdf) "In jedem Stadium entsteht die Welt, die wir wahrnehmen, durch »Emergenz«. Das heißt durch den Prozess, bei dem beträchtliche Aggregationen von Materie spontan Eigenschaften entwickeln können, die für die einfacheren Einheiten, aus denen sie bestehen, keine Bedeutung haben. - Eine Zelle ist noch kein Tiger. Ebensowenig ist ein einzelnes Goldatom gelb und glänzend." - Beitrag in "Die wichtigsten Erfindungen der letzten 2000 Jahre", Hrsg. John Brockmann. Ullstein, Berlin 2000. S. 178

Hans Christian Andersen zitate

"»Aber Du mußt mich auch bezahlen!« sagte die Hexe, »und es ist nicht wenig, was ich verlange!«" - Die kleine Seejungfrau. In: Sämmtliche Märchen. Deutsch von Julius Reuscher. 12. verm. Auflage, Volksausgabe. Leipzig: Günther, 1875. S. 293. Internet Archive "Die Hochzeit währte acht Tage lang, und die Hunde saßen mit bei Tische und machten große Augen." - Das Feuerzeug. In: Sämmtliche Märchen. Deutsch von Julius Reuscher. 12. verm. Auflage, Volksausgabe. Leipzig: Günther, 1875. S. 113. Internet Archive "Es schadet nichts, in einem Entenhof geboren zu sein, wenn man nur in einem Schwanenei gelegen hat." - Das häßliche junge Entlein. In: Sämmtliche Märchen. Deutsch von Julius Reuscher. 12. verm. Auflage, Volksausgabe. Leipzig: Günther, 1875. S. 93. Internet Archive "Ja, das lohnt sich immer, wenn die Frau einsieht und auch immer sagt, daß der Mann der Klügste und sein Tun das Richtige ist." - Wie's der Alte macht, ist's immer richtig. In: Andersens Märchen. Gondrom Verlag, 1976. Gutenberg-Projekt "»Nun bekommst Du keine Küsse mehr,« sagte sie, »denn sonst küsse ich Dich todt!«" - Die Schneekönigin. In: Sämmtliche Märchen. Deutsch von Julius Reuscher. 12. verm. Auflage, Volksausgabe. Leipzig: Günther, 1875. S. 244. Internet Archive "Wie leide ich vor Sehnsucht! Wäre es doch Weihnachten!" - Der Tannenbaum. In: Sämmtliche Märchen. Deutsch von Julius Reuscher. 12. verm. Auflage, Volksausgabe. Leipzig: Günther, 1875. S. 3. Internet Archive

Martin Andersen Nexø zitate

"Blut ist doch was ganz Merkwürdiges. Man mag es ungern fließen sehen, und dabei ist es schuld an allen Dummheiten auf der Welt." - Erinnerungen. Gesammelte Werke in Einzelbänden. Aus dem Dänischen übersetzt von Ernst Harthern (1884-1969). 1. Auflage. Berlin und Weimar: Aufbau-Verlag, 1966. S. 411 "Ein eigentümliches Gefühl bemächtigt sich meiner, während ich über die Stätte so großer Erinnerungen wandle - ein Gefühl von Flauheit. Kirchhöfe sind niemals heiter, selbst wenn sie den Staub noch so großer Berühmtheiten bergen." - Cordoba. In: Reiseschilderungen aus dem Süden. Aus dem Dänischen übersetzt von Karl Schodder und Emilie Stein. 1. Auflage. Berlin und Weimar: Aufbau-Verlag, 1978. S. 156

Günther Anders zitate

"Je ernster die Lage, umso ernster kann die Funktion des Unernstes werden." - Die Antiquiertheit des Menschen, Bd. 2, C.H. Beck Verlag, 4. unver. Auflage, München 1987. S. 361 (Essay Die Antiquiertheit des Ernstes, letzter Satz) "Denn wenn ich ein Konservativer bin, so allein deshalb, weil es heute nicht genügt, die Welt zu verändern, vom Interpretieren zu schweigen. Weil wir sie zuallererst einmal bewahren müssen. In diesem Sinne bin ich, sind wir: die Gegner der Atomrüstung und der Kernreaktoren, Konservative. Also im Sinne von Konservator." - Das Günther Anders Lesebuch, Kapitel: Ketzereien, Diogenes Verlag, Zürich 1984. S. 268

Anaxagoras zitate

"Der Mensch ist das klügste aller Wesen, weil er Hände hat." - Überliefert durch Aristoteles, De partibus animalium, IV, 10; 687 a 7

Henri-Frédéric Amiel zitate

"Ein Irrtum ist umso gefährlicher, je mehr Wahrheit er enthält." "Tausend Dinge gehen vorwärts; neunhundertneunundneunzig zurück; das ist Fortschritt."

Jean Améry zitate

"Die Grenzen meines Körpers sind die Grenzen meines Ichs. Die Hautoberfläche schließt mich ab gegen die fremde Welt: auf ihr darf ich, wenn ich Vertrauen haben soll, nur zu spüren bekommen, was ich spüren will." - Jenseits von Schuld und Sühne: Bewältigungsversuche eines Überwältigten. München: Szczesny, 1966. S. 52 "Niemand kann aus der Geschichte seines Volkes austreten. Man soll und darf die Vergangenheit nicht ‚auf sich beruhen lassen’, weil sie sonst auferstehen und zu neuer Gegenwärtigkeit werden könnte." - Jenseits von Schuld und Sühne: Bewältigungsversuche eines Überwältigten. Vorwort der Taschenbuchausgabe. [München]: Deutscher Taschenbuch-Verl. 1970 "Wer der Folter erlag, kann nicht mehr heimisch werden in der Welt." - Jenseits von Schuld und Sühne: Bewältigungsversuche eines Überwältigten. dtv, München 1988, ISBN 3-12-900790-3, S. 58

Ambrosius von Mailand zitate

"Bei entgegengesetzten sittlichen Lebensanschauungen kann keine Freundschaft bestehen." - De officiis ministrorum (Über die Pflichten der Priester) "Deine Absicht erst gibt deinem Werke seinen Namen." - De officiis ministrorum (Über die Pflichten der Priester) "Der Umgang mit Altersgenossen ist angenehmer, der mit Älteren sicherer." - De officiis ministrorum (Über die Pflichten der Priester) "Gerechtigkeit gibt jedem das Seine, maßt sich nichts Fremdes an und setzt den eigenen Vorteil zurück, wo es gilt, das Wohl des Ganzen zu wahren." - De officiis ministrorum (Über die Pflichten der Priester) "Welche Strafe ist größer als die Wunde des Gewissens?" - De officiis ministrorum (Über die Pflichten der Priester)

Gottfried Amann zitate

"Der Mensch sollte ihnen mit Rücksicht begegnen, seinen Sammeltrieb mäßigen und sie keineswegs mutwillig zerstören, auch wenn sie ihm alt, unbekannt, ungenießbar oder giftig erscheinen." - über Pilze im Vorwort zu "Pilze des Waldes", zitiert nach der 6. Auflage, Melsungen 1985, S. 5

Rüdiger Altmann zitate

"Dieser entkernte Staat überlagert mit seinem Apparat immer weitere Bereiche der Gesellschaft. Er gleicht einem kastrierten Kater, der an Umfang zunimmt - was ihm fehlt, ist die Potenz." - Späte Nachricht vom Staat. Stuttgart: Seewald, 1968. S. 49 "Gefährdet wird diese Gesellschaft nicht mehr durch soziale Konflikte alten Stils, sondern durch das funktionslose Wuchern der organisierten Interessen ... Denn wenn diese Demokratie sich ruiniert, dann durch ihre eigene Willensschwäche - kein Gegner weit und breit." - Späte Nachricht vom Staat. Stuttgart: Seewald, 1968. S. 30f.

Hamit Altintop zitate

"Ich bin zwar hier geboren, aber trotzdem bin und fühle ich mich als Türke. Sonst könnte ich auch nicht für die türkische Nationalmannschaft spielen."

Samstag, 5. März 2016

Ethan Allen zitate

"Sie warten? Sie warten? Na gut, lass sie warten." - Letzte Worte zu seinem Doktor, der sagte, dass die Engel bereits auf ihn warten, 13. Februar 1789

Alkäus von Mytilene zitate

"An der Klaue erkennt man den Löwen." - überliefert durch Plutarch Moralia, Der Verfall der Orakel, Kapitel 3 (Original altgriech.: "ἐξ ὄνυχος τὸν λέοντα.") (Lat.: "Ex ungue leonem.") "Wein […] ist auch Wahrheit." - Fragment 57 (Original altgriech.: "οἶνος […] καὶ ἀλάθεα.") (Lat.: "In vino veritas.") "Wein ist der Spiegel des Menschen." - Fragment 16 (Original altgriech.: "οἶνος […] ἀνθρώπω δίοπτρον.")

Alfred der Große zitate

"Ich wünsche mir, dass die Männer, die nach mir kommen, meiner gedenken als eines Mannes, der in guter Verfassung war."

Wassili Michailowitsch Alexejew zitate

"Die Ereignisse ihrer eigenen Geschichte mit ihrem Heroismus und ihren Kämpfen, die Theaterparade ihrer nationalen Kultur – das alles berührt immer wieder das Herz des Chinesen, auch dann, wenn er nur wenige chinesische Zeichen, ja sogar, wenn er kein einziges kennt." - V. M. Alekseev: China im Jahre 1907. Ein Reisetagebuch. Leipzig, Weimar: Gustav Kiepenheuer, 1989 "Die Erfahrungen meiner Studentenzeit haben mich gelehrt: Man kann Sprachen nicht im Sturm, sozusagen im Frontalangriff, bezwingen, man muß die Festung umgehen, sie von allen Seiten einschließen." - V. M. Alekseev: China im Jahre 1907. Leipzig, Weimar: Gustav Kiepenheuer Verlag, 1989 "Jeder Friedhof gehört einer Sippe, die gewöhnlich mit dem ersten in dieser Gegend seßhaft gewordenen Vorfahren beginnt. Welch riesiges Gelände ist dem hungernden China vom Aberglauben der Reichen und Gewaltherrscher entzogen! Grauen erfaßt den, der China kennt und sich deutlich vorstellt, in welchem Maße menschliche Wahnideen die Lebensbedingungen erschweren. Das lebendige China wird vom toten China erstickt." - V. M. Alekseev: China im Jahre 1907. Leipzig, Weimar: Gustav Kiepenheuer, 1989 "Religion hat höchstens eine kindliche Logik, manchmal aber überhaupt keine." - V. M. Alekseev: China im Jahre 1907. Leipzig, Weimar: Gustav Kiepenheuer, 1989 "Sprachen lernen, ohne die Kultur zu studieren, ist unmöglich. Hier herrscht eine unteilbare Wechselbeziehung. Einerseits: erlerne die Sprache, um die Kultur zu verstehen, denn sie erschließt sich nur dem, der die Sprache beherrscht; andererseits: studiere zugleich die Kultur, um die Sprache zu verstehen, denn die Sprache ist ihre Widerspiegelung." - V. M. Alekseev: China im Jahre 1907. Leipzig, Weimar: Gustav Kiepenheuer, 1989

Muhammad Ali zitate

"Nicht nur George Foreman wird fallen, Berge werden einstürzen." - Ali vor dem "Rumble in the Jungle", zitiert in: Stern, 6. August 2004, Sportwelt, Muhammad Ali - The Greatest, Gerhard Waldherr, stern.de ( "Howard Cosell, you told everybody I don't have a chance, you told everybody I don't have a prayer. Well chump, all I need is a prayer coz if that prayer gets to the right man, not only will George Foreman fall, but mountains will fall!" - http://www.writework.com/essay/documentary-we-were-kings-does-filmaker-position-veiwer-fe "Wer nur davon träumt, mich zu schlagen, sollte aufwachen und sich dafür entschuldigen." - zitiert in: Stern, 6. August 2004, Sportwelt, Muhammad Ali - The Greatest, Gerhard Waldherr, stern.de (Original engl.: "If you even dream of beating me you'd better wake up and apologize.")

Freitag, 4. März 2016

Peter Altenberg zitate

"Nicht um die Geliebte weine, die Du verloren // – um Die weine, die Dir geblieben sind!" - De libertate. In: Was der Tag mir zuträgt. 55 neue Studien. Berlin: Fischer, 1901. S. 65. ÖNB-ANNO "Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch trauriger ist es, keine zu sein." - Splitter in: Fechsung, S. Fischer, Berlin 1915, S. 97 "Daß mich eine verlässt, nachdem ich mir Jahre lang wirklich Mühe genommen habe, Sie zu einem „Menschen“ zu erziehen --- das verstehe ich. Sie will die Wirkung dieses neuen „Menschentums“ eben ausprobieren an den anderen. Aber daß sie nicht reuevoll zurückkehrt, irgend einmal, das kränkt mich, Ihretwegen. Sie hat nichts profitiert, da sie nicht zurückgekehrt ist! Denn was hat sie gelernt, wenn sie bei den Trotteln verbleibt?"- Splitter in: Nachfechsung, S. Fischer, Berlin 1916, S. 17 f "Nur das Herz hat ewig belebende tropische Wärme. Schönheit allein mordet." - Hunde in Extrakte des Lebens. Gesammelte Skizzen (1898-1919) Band II Fischer/Löcker, Frankfurt a. M. und Wien 1987, S. 181 bzw. in Neues Altes S. Fischer, Berlin 1919. 4. + 5. Auflage, S. 44 "Wenn jemand im Gespräche sagt: „Ohne Ihnen n a h e t r e t e n zu wollen, selbstverständlich ---“ tritt er einem direkt mitten in die Seele hinein!"- Splitter in: Nachfechsung, S. Fischer, Berlin 1916, S. 15 "Aus Mangel an Gesprächsstoff begeht man die gemeinsten Taktlosigkeiten und Indiskretionen." - Splitter in: Fechsung, S. Fischer, Berlin 1915, S. 200 "Eine Sache ist nicht so, wie sie ausgesprochen, sondern so, wie sie gehört wird." - Splitter in: Fechsung, S. Fischer, Berlin 1915, S. 77

Isabel Allende zitate

"Die meisten Hochglanzmagazine machen Frauen nicht selbstbewusst, sondern halten an dem Gedanken fest, es sei das größte Ziel, für Männer begehrenswert zu sein." - Für Sie, 19. August 2007, zitiert bei presseportal.de "Männer fühlen sich durch weibliche Konkurrenz bedroht" "Für die einen wird Pinochet immer ein brutaler Diktator sein, die anderen feiern ihn als Retter des Vaterlandes. Es wird hundert Jahre dauern, bis wir Chilenen uns über seine Rolle einig werden." - über die Verhaftung von Augusto Pinochet. Interview im SPIEGEL 44/1998 vom 26. Dezember 1998, Seite 186. wissen.spiegel.de

Dieter Althaus zitate

"Ich habe meine Amtsgeschäfte nicht übertragen. Ich regiere nicht, sondern führe mein Amt weiter."

Woody Allen zitate

"Ich habe keine Angst vor dem Sterben, ich möchte nur nicht dabeisein, wenn’s passiert." - Without Feathers, Random House, New York 1975. S. 106

Peter Alexander zitate

"Mich machen all diese Dinge auf der Welt krank und wahnsinnig deprimiert, aber ich glaube nicht, dass ich als Künstler was tun kann. Die Politiker machen doch ohnehin, was sie wollen." - Focus Online 14. Februar 2011 "Ich red’ nicht gerne über mich, können wir nicht über jemand anderen reden?" - ARD „Legenden: Peter Alexander“, Film von Birgit Kienzle, Sendung 19. August 2007 Donaukurier Nachruf 13. Februar 2011

Alexander der Große zitate

"Dem Stärksten." - Letzte Worte zu seinen Offizieren, die fragten, wem er sein Reich hinterlassen werde, 10. Juni 323 v.Chr. (Original griech.: "κράτιστος.") "Es gibt keine anderen Welten mehr zu erobern!" - Letzte Worte, 10. Juni 323 v.Chr. "Wäre ich nicht Alexander, wollte ich Diogenes sein." - nach Diogenes' Ausspruch: "Geh mir aus der Sonne."; gemäß Plutarch, Leben des Alexander, 14 und An den unaufgeklärten Herrscher, 5 (Original griech.: "εἰ μὴ Ἀλέξανδρος ἤμην, Διογένης ἂν ἤμην." ei mē Alexandros ēmēn, Diogenēs an ēmēn.)

Ulrich von Alemann zitate

"Die Solidaritätsdröhnung, der wir alle heute ausgesetzt sind, ist so stark, dass ich nur raten kann: Seid auf der Hut, wenn dieses Wort fällt. Denn es könnte sein, dass Ihr nur diszipliniert werden sollt, oder zumindest zur Kasse gebeten."

Leon Battista Alberti zitate

"(Architektur ist) Harmonie und Einklang aller Teile, die so erreicht wird, dass nichts weggenommen, zugefügt oder verändert werden könnte, ohne das Ganze zu zerstören." - 1452 in: De re aedificatoria "Der Kürze halber möchte ich die Definition geben, daß die Schönheit eine bestimmte gesetzmäßige Übereinstimmung aller Teile, was immer für eine Sache, sei, die darin besteht, daß man weder etwas hinzufügen noch hinwegnehmen könnte, ohne sie weniger gefällig zu machen." - De re aedificatoria

Alain zitate

Unvollständige Quellengabe "Die Selbstbeherrschung bildet einen Teil des Daseins; noch mehr, sie hält es zusammen und sichert es." - Die Pflicht, glücklich zu sein "Man muss lernen, glücklich zu sein." - Die Pflicht, glücklich zu sein "Um die Menschen zum Beichtstuhl zu bringen und sie wieder ruhig zu machen, dazu hat man Gott, den Teufel und die Hölle erfinden müssen." - Vorschläge und Meinungen zum Leben "Wir brauchen nur die Gegenwart zu ertragen. Weder Vergangenheit noch Zukunft können uns bedrücken, da die eine nicht mehr und die andere noch nicht existiert." - Die Pflicht, glücklich zu sein

Tschingis Aitmatow zitate

"Das Gefühl der Liebe gehört zum Höchsten und Ewigen, das der Menschengeist an sich entdeckt, sie verfügt über die erstaunliche Eigenschaft, unter allen Bedingungen und Prüfungen zu überleben, sie bewahrt sich beständig ihre Anziehungskraft in der Sphäre der Kunst..." - Aus Aitmatows Vorwort von 1987 zu Dshamilja. Aus dem Russischen von Hartmut Herboth. Unionsverlag, Zürich 1988, ISBN 3-293-00135-1 "Demokratie kann nicht auf einmal errichtet, nicht über Nacht entwickelt werden. Demokratie muss in Bewegung bleiben, wie ein Strom, fortwährend." - Interview mit Aitmatow an seinem 79ten Geburtstag, 12. Dezember 2007. Radio Free Europe/Radio Liberty's Kirgis Service "Die Menschheit hat keine umfassendere und keine kompliziertere Aufgabe als die, eine Kultur der Friedensliebe als Gegensatz zum Gewalt- und Kriegskult hervorzubringen." - Aus einer Rede Tschingis Aitmatows in der ­Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart aus Anlass der Verleihung des Alexandr-Men-Preises 1998: Apostel der geistigen Ökumene – Kultur der Friedensliebe als Gegensatz zum ­Gewalt- und Kriegskult. In: Kleine Hohenheimer Reihe, Band 37, S. 46. akademie-rs.de "Was auch immer die wirtschaftlichen und industriellen Errungenschaften sind, am Ende wird jede Leistung durch Kultur und Moral beurteilt."

Aischylos zitate

"Längst heißt mir Schweigen allen Grames einz'ger Arzt!" - Agamemnon 548 / Chorführer

Ilse Aichinger zitate

"Alles, woran man glaubt, beginnt zu existieren." - Kleist, Moos, Fasane: Gedichte, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1996, ISBN 978-3-596-11045-2, S. 69, Google Books "Und ob die weite Welt wirklich weit ist, das liegt an jedem Menschen." - Die größere Hoffnung: Roman, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1986, S. 16, Google Books

Götz Alsmann zitate

"Ich höre den Baustellenlärm, aber ich sehe die Schilder nicht." - über Hip Hop in der Sendung "Zimmer frei!", WDR-Fernsehen, 22. Oktober 2006 "Ich war mal Kommentator für den SFB bei der Love Parade und kam dabei zu der Erkenntnis, dass die Love Parade die einzige Party auf der Welt ist, die gänzlich ohne Musik auskommt." - Telefon-Interview mit Hinternet.de, 15. März 2001, hinternet.de "Musik ist keine basisdemokratische Veranstaltung." - zu Verona Pooth in der Sendung "Zimmer frei!", WDR-Fernsehen, 15. Dezember 2002

Franz Alt zitate

"Die gesamte Wirtschaft müsse von der Forstwirtschaft lernen, was Nachhaltigkeit bedeute - der Holzweg ist ein guter Weg." "Die wichtigste politische Frage des 21. Jahrhunderts heißt: Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne?" "Zukunft ist kein Schicksalsschlag, sondern die Folge der Entscheidungen, die wir heute treffen."

Jutta Allmendinger zitate

"Das Gerede von den »neuen Männern« ist doch Geschwätz. Es gibt kaum Frauen in Führungsetagen, weil es Diskriminierungen gibt, mit denen Frauen unten gehalten werden." - taz Nr. 8525 vom 8. März 2008, S. 3 "Die Frauen unter 30 sind die erste Generation, die auch an ihren eigenen Müttern gesehen hat, dass das Nachgeben im Beruf, dass Unterbrechungen und Teilzeitjobs zu einer Abhängigkeit von den Männern und vom Staat führen. Sie haben ihre Lektion gelernt." - Stuttgarter Zeitung Nr. 150/2008 vom 30. Juni 2008, S. 5 " [...] Frauen in Führungspositionen werden sich von Männern nicht sonderlich unterscheiden." - Stuttgarter Zeitung Nr. 150/2008 vom 30. Juni 2008, S. 5 "Wir tragen Konflikte heute zunehmend verbal aus und weniger mit Waffen. Ich werte das als zivilisatorischen Fortschritt und freue mich über jeden, der heil bleibt und überlebt." - taz Nr. 8525 vom 8. März 2008, S. 3

Donnerstag, 3. März 2016

Lieselotte Ahnert zitate

"Die mütterliche Fürsorglichkeit verbessert sich entscheidend, wenn die Mutter bei der Betreuung entlastet wird. Sie ist entspannter, kann besser auf ihr Kind eingehen." "Eine Mutter, die zu Hause [...] Kinder aufziehen möchte, muss [...] genauso wertvoll sein wie etwa eine Chemikerin, die den Spagat zwischen Mutterschaft und Beruf wagt."

Mina Ahadi zitate

"Wenn Kinder gezwungen werden, ein Kopftuch zu tragen, dann ist das eine mentale Kindesmisshandlung."

Mahmud Ahmadi Nezad zitate

"Allmächtiger Gott, ich bete zur dir, auf dass du deinen letzten Vertrauten alsbald wieder mögest erscheinen lassen, den Versprochenen, diesen vollkommenen und reinen Menschen. O Gott, mach uns zu seinen Gefährten und Jüngern, die seiner Sache dienen." - Rede vor der UN-Vollversammlung am 17. September 2005, zitiert in stern.de 22. Dezember 2005 (Englisch: "O mighty Lord, I pray to you to hasten the emergence of your last repository, the promised one, that perfect and pure human being, the one that will fill this world with justice and peace. O Lord, include us among his companions, followers and those who serve his cause." - un.org) "Jeder, der Israel anerkennt, wird im Zornesfeuer der islamischen Nation verbrennen." - Rede am 26. Oktober 2005 auf der Konferenz "Die Welt ohne Zionismus" in Teheran, welt.de 27.10.2005 (English: "Anybody who recognizes Israel will burn in the fire of the Islamic nation's fury." - edition-cnn.com October 27, 2005) "Kanada und Alaska haben derart große Landschaften, warum können die Israelis nicht einfach dorthin umgesetzt werden und sich dort mit den jährlichen Zuwendungen von 30 bis 40 Milliarden Dollar eine neue Existenz aufbauen." - Rede am Al-Kuds-Tag, 5. Oktober 2007, in Teheran, u.a. zitiert in: spiegel.de, 5. Oktober 2007, stern.de, 5. Oktober 2007, idea Spektrum Nr. 42, 17. Oktober 2007, S. 6 "Zweitens die politische Seite der Atomfrage. Seit 30 Jahren beschreit man, dass die iranische Nation rückständig sei, lässt Iran aber keine Wahl als rückständig zu bleiben." - am 23. Februar 2008 in einer Fernsehansprache über die Blockade des iranischen Atomprogramms durch den Westen. - Übersetzung aus dem Englischen: Vsop.de Wikiquote (Englisch: "Secondly, the political side of the nuclear issue. That's for 30 years that they raise hues and cries that Iranian nation is a backward nation and Iran has no option but staying backward."

Agrippina die Jüngere zitate

"Triff mich in den Bauch!"

Heinrich Cornelius zitate

"Die magische Wissenschaft, der so viele Kräfte zu Gebot stehen, und die eine Fülle der erhabensten Mysterien besitzt, umfaßt die tiefste Betrachtung der verborgensten Dinge, das Wesen, die Macht, die Beschaffenheit, den Stoff, die Kraft und die Kenntniß der ganzen Natur. Sie lehrt uns die Verschiedenheit und die Uebereinstimmung der Dinge kennen." - Geheime Wissenschaft (De Occulta Philosophia) Buch I, Kapitel 2, in: Magische Werke, zum ersten Male vollständig in's Deutsche übersetzt. Vollständig in fünf Theilen. Erstes Bändchen. Verlag von J. Scheible Stuttgart 1855. S. 43 f. Google Books) (Original lateinisch: "Magica facultas, potestatis plurimae compos, altissimis plena mysteriis, profundissimam rerum secretissimarum contemplationem, naturam, potentiam, qualitatem, substantiam et virtutem totiusque naturae cognitionem complecitur et quomodo res inter se differunt et quomodo conveniunt nos instruit."

Theodor W. Adorno zitate

Dialektik der Aufklärung "Die rastlose Selbstzerstörung der Aufklärung zwingt das Denken dazu, sich auch die letzte Arglosigkeit gegenüber den Gewohnheiten und Richtungen des Zeitgeistes zu verbieten." - Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Suhrkamp 1981 Seite 11 books.google, www.fr-online.de (Frankfurter Rundschau), "Zur Dialektik der Aufklärung" mit Max Horkheimer Minima Moralia "Es gibt kein richtiges Leben im falschen." Minima Moralia. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 22. Auflage 1994, ISBN 3-518-01236-3, S. 42 "Bei vielen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie Ich sagen." - Minima Moralia. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 22. Auflage 1994, ISBN 3-518-01236-3, S. 57 "Der Mechanismus der Reproduktion des Lebens, seiner Beherrschung und seiner Vernichtung ist unmittelbar der gleiche, und demgemäß werden Industrie, Staat und Reklame fusioniert." Minima Moralia. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 22. Auflage 1994, ISBN 3-518-01236-3, S. 62 "Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen." Minima Moralia. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 22. Auflage 1994, ISBN 3-518-01236-3, S. 67 "Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein." Minima Moralia. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 22. Auflage 1994, ISBN 3-518-01236-3, S. 298

Mario Adorf zitate

"Für die große Kunstkarriere war ich zu wenig eitel."

Jakob Adlung zitate

"Ich breche ab, und sage nicht mehr, als daß diejenigen Recht zu haben scheinen, welche viel Künstler gehört, aber doch alle bekennen, es sey nur ein Bach in der Welt gewesen; und ich thue noch hinzu, daß die bachischen Schuhe wenigen gerecht sind."

Victor Adler zitate

„Die österreichische Regierung ist gleich unfähig, bei einem Werke der Gerechtigkeit konsequent zu sein wie bei einem Werke der Unterdrückung; sie schwankt beständig hin und her, — wir haben den Despotismus gemildert durch Schlamperei“

Alfred Adler zitate

"Der Mensch ist von Natur aus nicht böse. Was auch ein Mensch an Verfehlungen begangen haben mag, verführt durch seine irrtümliche Meinung vom Leben, es braucht ihn nicht zu bedrücken; er kann sich ändern. Er ist frei, glücklich zu sein und andere zu erfreuen." - Alfred Adler zitiert von Josef Rattner, Die Individualpsychologie Alfred Adlers, Kindler Taschenbücher, München 1980, ISBN 3-463-02071-8, S. 17. "Gemeinschaftsgefühl ist, »mit den Augen eines anderen zu sehen, mit den Ohren eines anderen zu hören, mit dem Herzen eines anderen zu fühlen.«" - Psychotherapie und Erziehung, Band 1, (1928), Fischer Taschenbuch Verlag: Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-596-26746-3, S. 224. "Menschsein heißt, ein Minderwertigkeitsgefühl zu besitzen, das ständig nach seiner Überwindung drängt." - Der Sinn des Lebens (1933). Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1973, S. 55. "Obwohl beide, die Eltern und der Lehrer, ihren Teil zur Erziehungsarbeit beitragen können – die Eltern korrigieren die Mängel der Schule, der Lehrer korrigiert die häuslichen Mängel -, ist dennoch nicht von der Hand zu weisen, dass in unseren grossen Städten und unter modernen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der grössere Teil der Verantwortung auf den Lehrer entfällt. Im grossen gesehen sind Eltern nicht so aufgeschlossen für neue Ideen wie unsere Lehrer, die ein berufliches Interesse an Kindererziehung haben." - Kindererziehung (1930), Fischer Taschenbuch Verlag : Frankfurt am Main 1976, ISBN 3-596-26311-5, S. 135. "Von allen Fehlern, die in der Erziehung gemacht werden, ist der Glaube an ererbte Grenzen der Entwicklung der schlimmste. Er verschafft Lehrern und Eltern die Möglichkeit, ihre Irrtümer wegzuerklären und in ihren Bemühungen nachzulassen." - Wozu leben wir? (1931), Fischer Taschenbuch Verlag : Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-596-26708-0, S. 135.

Mittwoch, 2. März 2016

Konrad Adenauer zitate

"Eigentlich habe ich drei Leben gelebt. Das erste reicht bis 1917, das zweite umfaßt die Zeit als Oberbürgermeister in Köln und das dritte nun, das begann nach dem Zusammenbruch." - Paul Weymar: Konrad Adenauer, Die autorisierte Biographie. München: Kindler, 1955. S. 11 f. books.google "Nun werden Sie sagen, der Politiker kann nicht immer alles sagen; da haben Sie Recht. Aber das, was er sagt, muss wahr sein." - Sender Freies Berlin, Sendung vom 29.12.1965, Günter Gaus im Gespräch mit Konrad Adenauer rbb-online.de "Es ist die Schicksalsfrage Deutschlands. Wir stehen vor der Wahl zwischen Sklaverei und Freiheit. Wir wählen die Freiheit!" - Regierungserklärung am 3. Dezember 1952 vor dem Bundestag zur Unterzeichnung der Pariser Verträge. youtube.com. Flugblatt der CDU mit Auszug aus der Regierungserklärung: Lebendiges Museum Online "Wissen Sie, meine lieben Parteifreunde, mein Freund Pferdmenges hat drei verschiedene Bezeichnungen der Wahrheit. Er sagt: Das ist die Wahrheit, dem gegenüber steht der Ausdruck, das ist die reine Wahrheit, und wenn es ganz hoch geht, sagt er, das ist die lautere Wahrheit. Ich verspreche Ihnen, die reine Wahrheit zu sagen. Ich entnehme Ihren Mienen, daß Sie damit ganz zufrieden sind."

Joseph Addison zitate

"Eine Frau fragt in Liebessachen selten um Rat, bevor sie ihre Hochzeitskleider gekauft hat." - On askin advice in affairs of love ("A woman seldom asks advice before she has bought her wedding clothes." - The Spectator No. 475 (4 September 1712)). "Man sollte stets erwägen, dass eine Beleidigung nicht nach dem Maßstab dessen, der sie zufügt, beurteilt werden darf, sondern nach der Empfindung dessen, der sie empfängt." - The Spectator "Niemand ist so unglücklich wie ein Idol, das sich selbst überlebt hat." - The Spectator ("There is not a more unhappy being than a superannuated idol." - The Spectator No. 73 (24 May 1711)) "Noch jetzt, scheint mir, tret ich auf klassischen Boden." - Briefe über Italien ("And still I seem to tread on classic ground." - A Letter from Italy, to the Right Honourable Charles, Lord Halifax. 1701.) "Sieh, wie friedlich ein Christ sterben kann." - Letzte Worte zu seinem Stiefsohn Thomas Tickell, dem späteren Lord Warwick (Original engl.: "See in what peace a Christian can die." - as quoted in Conjectures on Original Composition (1759) by Edward Young) "Wir tun immer etwas für die Nachwelt; gern würde ich sehen, dass die Nachwelt einmal für uns etwas tut." - The Spectator ("We are always doing something for Posterity, but I would fain see Posterity do something for us." - The Spectator No. 587 (20 August 1714))

Rabi'a al-Adawiyya zitate

"Jemandem, der einen Apfel schält, vorzuwerfen, er befasse sich mit der Schale, ist reine Unkenntnis, auch wenn es so aussieht, als sei die Situation richtig beschrieben." - zitiert von Ron Fischer in "Spione des Herzens - Die Sufi-Tradition im Westen" "O Gott, was Du mir immer an weltlichem Gut zugeteilt hast, gib es Deinen Feinden, und was Du mir an jenseitigem Gut zugedacht hast, gib es Deinen Freunden." - Zitiert von Annemarie Schimmel in "Dein Wille geschehe - Die schönsten islamischen Gebete"

John Quincy Adams zitate

"Dies ist der letzte Tag auf Erden, ich bin zufrieden."

Henry Adams zitate

"Niemand meint alles was er sagt, und nur wenige sagen alles was sie denken. Worte sind glitschig und Gedanken sind klebrig."

Douglas Adams zitate

"Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen." - Das Restaurant am Ende des Universums. Ullstein, 1994. ISBN 3-548-22492-X. Deutsche Übersetzung von Benjamin Schwarz. Seite 11. (Original engl.: "In the beginning the Universe was created. This has made a lot of people very angry and been widely regarded as a bad move.") "Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. - Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist." - Das Restaurant am Ende des Universums. Ullstein, 1994. ISBN 3-548-22492-X. Deutsche Übersetzung von Benjamin Schwarz. Seite 9 f. (Original engl.: "There is a theory which states that if ever anyone discovers exactly what the Universe is for and why it is here, it will instantly disappear and be replaced by something even more bizarre and inexplicable. - There is another theory which states that this has already happened.")

Bryan Adams zitate

"Ich bin seit zwölf Jahren Vegetarier. Und ich war noch nie ernsthaft krank. Vegetarische Ernährung stärkt das Immunsystem. Ich glaube, dass Fleisch krank macht."